Mittwoch, Januar 13, 2016

Schlaflos, ...

... beansprucht,  angeregt, aufgeregt, eingespannt. Ich  habe heute auch gut für mich gesorgt, dochdoch, ich  blieb bis Mittag Bett. Mit Laptop und Telefon und Büchern. Der beste Platz, um mir die Arbeiten so angenehm wie möglich zu machen. Daraus ist mir dann eine Energie erwachsen, die jetzt noch immer brizzelnd  vor sich hin funkt. Dabei brauche ich den Schlaf ...

Montag, Januar 11, 2016

Es ist ...

...nass und kalt draussen. Es ist Montag. Ein paar Dinge in meinem Leben erscheinen mir gerade massiv furchterregend. Ich werde diese Geister bändigen müssen, denn sie haben ja nur die Macht, die ich Ihnen gebe. Die kriminellen Tatsachen,  von denen ich gerade umgeben bin, kann ich nicht wegschweigen. Aber ich muss mich von Ihnen auch nicht mental überwältigen lassen.

Sonntag, Januar 10, 2016

... und noch ...

... ein Gedanke von gestern, den die Nacht bereinigt hat: Ich habe erkannt, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann. Schon vor ein paar Jahren. Ja. Und heute stimmt das für mich so noch immer, weil mir damals klar geworden ist  dass mein Gefühl mutwillig zu ignorieren überhaupt nicht gut und richtig war, weder für mich noch für die Meinen. Aber genau das habe ich lange getan.

Ob und wie Gefühle trügen und in die Irre leiten, das sehe ich bislang nicht.

"Ich muss ....

... mehr an mich selbst denken!" Diese Satz stand vor etwa einer halben Stunde urplötzlich  mitten in meinem Zimmer, als habe ihn jemand sehr laut ausgesprochen und weckte mich dadurch in einem Augenaufschlag.

Ich dachte, das täte ich schon?

Was fange ich jetzt damit an?

Der Tag wird's zeigen.

Samstag, Januar 09, 2016

Zwischenton ...

... "Ich bin verantwortlich für das, was ich sage - aber nicht für das, was Du verstehst!" 

Meine Überzeugung ist, dass keine zwei Menschen auf dieser Welt exakt dieselbe Sprache sprechen. Jedenfalls was Worte betrifft.

Und also sind Worte überbewertet.




Vor ein paar Monaten ...

... habe ich mit anderen Frauen zusammen einen ganzen schönen Tag lang gesungen. Es waren sehr intensive Stunden. Wohltuend, auch tränenreich. Denn meine Stimme fühlte sich nicht nur einmal kümmerlich, befangen und klein. Aber ich fühlte mich auch gehalten und getragen. Und  was ich mitgenommen habe wie einen Handschmeichler für die Hosentasche, ist eine Aufforderung an mich selbst: "Lass' es Dir gut gehen!". Das ordnet mich gerade wieder.

Freitag, Januar 08, 2016

Mir selbst ...

...gut tun, das tut gerade gut. Ich bin allein in meinen eigenen vier Wänden. Ich komme von wo, aber ich muss gerade nirgendwo hin. Diese Gesamtkonstellation ist eher selten. Ich bin nicht müde, aber erschöpft. Der Tag war lang und anstrengend, ich bin aber zufrieden mit ihm. Die Katzen suchen meine Nähe. Zur Ruhe kommen - die Samtpfoten zeigen mir, wie's geht.

Wer weggeht,, ...

... sich immer fortgezogen fühlt, bei dem nichts von Dauer ist, der nimmt doch eines immer mit in seiner Getriebenheit: sich selbst. Und das ist die Konstante bei allen ewig Suchenden. Aber vielleicht ist die Ursache ihrer Unstetigkeit sowieso einfach nur das Fehlen von Ausdauer? Ein Mangel an Verweilkraft, der zum Tragen kommt, sobald der Reiz des Neuen verflogen ist und Gewöhnung einsetzt? Aber Routine und Gewöhnung, so langweilig sie klingen mögen, geben auch Geborgenheit. Langeweile und Unterforderung stehen auf einem andern Blatt.

Donnerstag, Januar 07, 2016

Im Innen ...

... passiert gerade viel. So unmittelbar nach dem Verlassen nächtlicher Bewusstseinsebenen. Ein Fluss fließt nun einmal immer vielschichtig. Will heißen, nicht nur das sichtbare Strömen an der Oberfläche findet statt, sondern auch Bewegung von oben nach unten. Freilich während sich alles unaufhaltsam von der Quelle zur Mündung bewegt. Vielerlei Stränge eben, die energiegeladen mitreißen, was da ist. Flüssig und sehr, sehr lebendig.

Mittwoch, Januar 06, 2016

Direkt nach dem Aufwachen am Morgen ...

... tut Liebeskummer am meisten weh. Lerne ich gerade. Schaffe ich es zeitnah, mich in den Tag zu schwingen, wird der Stich sehr bald unter dem Tagesgetümmel begraben. Und bis zum Abend wandelt er sich dabei zu etwas, das bewältigt werden kann, durchaus. Allein, der nächste Morgen ist wieder ungewiss. Mal sehen, zu was das noch führt.