Mittwoch, März 26, 2014

Freitag, März 21, 2014

Ich war's leid, ..

...im Dunkeln an der Wand herumzupatschen, um den Lichtschalter zu erwischen.

Meine schneeweißen Wände sind mir sehr wichtig. Mir vorzustellen, die Wand um die Schalter könnte schmuddelig werden, ist mir ein Horror!!!

Noch laufe ich regelmäßig mit einem Schraubglas voll aufbewahrtem Wandweiß und einem Pinsel herum, um im Alltag nun mal auftretende Befleckungen zu überpinseln!

Der bekannte Kaffeeröster bot nun 15 von diesen - Kieselsteine nachahmenden - Plastikstücken, die im Dunkeln leuchten, für weit weniger als den Preis einer Zigarettenschachtel an.

Mit ein bisschen Montageband war'n die schnell angebracht.

Ich muss sagen, Optik wie Haptik gefallen mir gut!

Freitag, März 14, 2014

Vergleich' das...

...mit dem, das war!

Komplett gedreht. Anderes Licht. Neues Bild.

Staunen.

Wo war ich heute vor einem Jahr?

Was habe ich gefühlt?

Nur so viel:

Es war ALLES

anders.

Samstag, Februar 22, 2014

Es ist...

...ein Prozess, eine Wohnung einzurichten.

Die Funktionalität vervollständigt sich allmählich in einem meinen finanziellen Mitteln angepassten Tempo.

Und es ist gut, so, wie es ist.

Nebenher spiele ich mit dem Erscheinungsbild, der Anmutung.

Dabei registriere ich einige Wahrheiten über mich.

Klare Farben, kein Mustergeschwurbel - das trägt bei zu meinem Wohlbefinden.

Licht, Helligkeit, freie Flächen, freie Wände: Eine Herausforderung, wenn kleine Räume zweckvoll eingerichtet werden sollen und gleichzeitig verhindert werden MUSS, dass sie vollgestopft aussehen.

Es macht mir Freude und ist hie und da eine sehr schöne Herausforderung.

Nun diese Sache: überrascht stelle ich fest, dass dieses eine Bild zum Beispiel mit seinen Farben per-fekt zur Couch und ihrem Tisch passt. Wie dafür gemacht.

Und entscheide dann, dass es genau deshalb an einer anderen Wand hängen wird.

Klar: Gefälliges mag ich nicht!





Montag, Februar 17, 2014

Mein Lieblingscafé...

...in dessen Obergeschoss ich an diesem Tag "unter der Woche" tatsächlich allein bin und meinen Lieblingsplatz am Fenster habe. Der Kaffee ist auch hervorragend.

Samstag, Februar 08, 2014

Koinzidenz, seltsame

Ich kenne fünf Männer, 
die im Sternzeichen Widder geboren sind, näher.
Drei davon sind an einem 16. April geboren, 
die beiden andern an einem 28. März.
Von den drei Aprilwiddern heißen zwei mit Vornamen "Frank". 
Und beide Franks sind 1968 geboren.
Ich finde das dermaßen bemerkenswert, 
dass ich das jetzt mal hier hinschreiben musste.

Montag, Januar 27, 2014

...

Ich war dreizehn Jahre alt und nicht ganz Fisch noch Fleisch.

So, wie jetzt meine Tochter.

Er war mein Opa und hatte einen großen Gemüsegarten, jede Menge Kaninchen und Hühner.

Ein bisschen eigenbrötlerisch war ich vielleicht und verbrachte deshalb viel Zeit bei ihm anstatt mit Gleichaltrigen.

Es war immer schön mit meinem Opa.

Ich kriegte so um den Zeitraum herum zum ersten Mal meine Regel und meine Brüste fingen an zu wachsen. Ich weiß noch genau, dass ich damals am Liebsten schlabberige, sackartige Klamotten trug. War ich mir doch selbst noch nicht so ganz geheuer.

Und eines Tages wollte mein Opa, der der Vater meiner Mutter war, mit mir Geheimnisse haben. Ich sollte in seiner Gegenwart ruhig oben ohne herum laufen, das sähe ja keiner und ginge auch sonst niemanden was an.

Das war schon seltsam.

Als er mir von Mal zu Mal immer anzüglichere Andeutungen machte, war es plötzlich gar nicht mehr schön, auf seinem Schoß zu sitzen und von ihm angefasst zu werden.

Ich ging dann nicht mehr hin.

Es ist mir schwer gefallen, mit jemandem darüber zu sprechen.

Zwei Wochen brauchte ich ungefähr, bis ich es meiner Mutter anvertraute.

Was dann folgte, war eine Familienfehde ohnegleichen. Meine Mutter machte mir Vorwürfe (!!!) und alle Erwachsenen waren mit IHREN Gefühlen beschäftigt.

Schade, dass keiner von denen mich mal in den Arm genommen und getröstet hat.

Aber ich habe einen Weg gefunden, für mich damit abzuschließen und kann wirklich mit Fug und Recht sagen, dass diese Stellen in meiner Biografie heute heile sind.

Der Opa ist lange tot, ich hatte nie wieder Kontakt.

Diese Geschichte ist dreißig Jahre her.

Gestern rief sein Sohn mich an, mein Onkel. Der Mann ist weit über siebzig Jahre alt und nicht nur vom Anblick her die perfekte Kopie meines Großvaters.

Ob ich nicht mal herkommen und mit ihm kuscheln wollte. Wenn seine Frau nicht da sei. Und seinen Töchtern solle ich auch nichts sagen.


*schiefguck*


Ich bin gewachsen in den letzten drei Jahrzehnten.

Bei einem Freund habe ich mir gründlich Luft gemacht und brauchte nur ein, zwei Stunden, bis ich klar sah, wie am Besonnensten zu reagieren sei.

Eine klare Ansage habe ich ihm gemacht, wie er es gewünscht hatte, per Email.

Kurz und knapp.

An seiner Reaktion liegt es, ob meine arme Tante und meine mir sehr nah stehenden Cousinen davon erfahren müssen.


Das Einzige, das wirklich in mir rumort, ist die Frage, ob er das auch mit denen macht oder gemacht hat, die damit nicht so umgehen können wie ich.

Was jetzt gefragt ist, ist Fingerspitzengefühl.

Aber nicht noch mehr Heimlichkeiten!