Montag, Juni 04, 2007

"So einen Bonzenvater..."

"...möchte ich auch haben!" entfuhr es einem Altersgenossen, als er erkannte, dass ich als Führerscheinfrischling mit dem eigenen, vom Vater geschenkten Auto zur Schule fuhr. Damals habe ich erwidert, dass es das gute Recht meines Vaters sei, seiner Tochter ein Auto zu schenken, schließlich arbeite er sieben Tage die Woche zehn Stunden am Tag für sein Geld. Ein 35-Stunden-Woche-Vater in abhängiger Beschäftigung kann sowas wahrscheinlich nicht.

Das war vielleicht nicht ganz fair von mir, sowas zu sagen. Aber der Ausruf hatte mich echt getroffen. Klassenunterschied - ich??

Eine ehemalige Arbeitskollegin bezeichnete mich bei einem Besuch in meinem jetzigen Leben mal als "der gehobenen Mittelklasse zugehörig". Auch das traf mich unerwartet. So denke ich nicht.

Macht relativer Wohlstand mich zu einem andern Menschen? Wirklich??

DAS nagt an mir.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nun, ich denke da ist auch immer eine gehörige Portion Neid mit im Spiel. Wäre das nicht der Fall, könnte man/frau den anderen den Besitz einfach gönnen und hätte es nicht nötig so eine Pauschalverurteilung vorzunehmen. Ich finde nicht, dass man alle Vermieter über einen Kamm scheren sollte und ich finde auch nicht, dass es sxhlecht ist Geld oder Besitz zu haben.

Anonym hat gesagt…

Interesant wäre ja, ob eine Gauzi (oder wie heißt die Dame aus dem Nachbarblog??) ein geschenktes Mietshaus ablehnen würde, weil sie Angst um ihre inneren Werte und ihre Einstellung hätte, oder ob es auch möglich ist mit einen gewissen Kaiptal, ob nun erarbeitet oder geerbt, noch ein guter Mensch zu bleiben. Ich glaube, dass diese eigenartigen Klassenunterschiede in den Köpfen der neidischen entstehen und nicht wirklich real existieren. Margret

Anonym hat gesagt…

Natürlich verändert relativer Wohlstand einen Menschen. Aber muss das immer gleich negativ sein? Ich habe zuweilen das Gefühl, dass in manchen Köpfen noch uralte Vorstellungen herumschwirren und das es letztendlich nur darauf ankommt, dass das Feindbild stimmt. Mir geht es finanziell sehr gut, aber das macht mich nicht zu einem degenerierten Menschen. Im Gegenteil, meine Möglichkeiten genau das nicht zu sein, sind sogar mit dem Wohlstand noch gewachsen, Grüße, Rosi

der Gauzibauz hat gesagt…

Und ob, aus deinen Kommentaren spricht die pure DEGENERATION!!!

Anonym hat gesagt…

Also ich habe nur einen Kommentar geschrieben und falls sich das mit der Degeneration auf eben diesen bezieht, verstehe ich das nicht. Bitte um Erklärung. Grüße, Rosi

der Gauzibauz hat gesagt…

Oh, Rosi, entschuldige. Dich hab ich nicht gemeint.

Anonym hat gesagt…

... und wenn mein Kommentar gemeint ist, bitte ich auch um Erklärung. Wollte niemandem zu nahe treten ...
Margret

der Gauzibauz hat gesagt…

Hab die Namen am Schluss beide nicht gesehen. Übrigens hab ich das bei Sam schon erklärt, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Es ging um Steinzeitmenschen und was die schon alles drauf hatten, verhältnismässig hat die Menschheit jetzt nicht sooviel dazugelern, wenns ums reine, einfache Leben geht. Es ist ganz einleuchtend, der der Nix hat, muss sich was einfallen lassen wenn er überleben will. Deshalb degeneriert Besitz in gewissem Masse zwangsläufig. Dass ich da jetzt so in ein Wespennest steche, hab ich gar nicht erwartet.

Für´s Erbe verbiegen sich so manche, auch Kommentatorinnen. Das ist Teil einer Wahrheit, die ich im Gespräch so nicht ausgesprochen habe. Viele glauben sie könnten ihre wahre Gesinnung verbergen, ist aber nicht so leicht.
Eins ist aber todsicher: Das Fehlen von Besitz macht FREI!!
Und Neid hat mich noch nie getrieben.Ich glaub da gibt es auch Studien drüber, Angst nichtzuhaben, oder zu kurz zukommen, haben die Besitzenden viel mehr.

@Margret:Wenn du mir Neid unterstellst, trittst du mir sehr wohl zu nahe.
Ich hab meine Erfahrungen mit Vermietern, wenn du die nicht zu machen brauchtest, dann sei froh!

Anonym hat gesagt…

Naja, wer möchte schon gerne als degeneriert bezeichnet werden. ich halte mich trotz meines Besitzes für ausgesprochen kreativ und es gibt sogar Situationen, in denen ich meinen Besitz mit anderen teile. Den Neid wollte ich Dir nicht unterstellen, genauso wenig wie Du mir wahrscheinlich das Degenerierte. Das sind Dinge, die passieren, wenn man seinen Eindruck schildert und Bergründungen dafür sucht. Glaube ich jedenfalls. Margret

der Gauzibauz hat gesagt…

Ja, so wird´s wohl sein.

Sam hat gesagt…

Na wenn Du hier meinen Heimatbröselpost schon als Beispiel für die Klassenfrage verlinkst, möchte ich hier schon noch hinzufügen, dass Geld und Besitz per se keine Grössen sind, die zwangsweise verändern, wohl aber das, was der common sense draus macht.
Und das ist die Entscheidung eines jeden Einzelnen, ob er dem zustimmt oder nicht.

mondin hat gesagt…

Das Fehlen von Besitz mag ja einen einzelnen Menschen ORTSUNABHÄNGIG machen, aber gleich frei ?
Die vielen landlosen Menschen hier in Brasilien, die sich an Bundesstrassen etc. ansiedeln, sind jedenfalls zu sehr mit dem Überleben beschäftigt, um sie FREI zu nennen...denke ich..
Natürlich MÜSSEN sie kreativ sein, um aus Abfall etc. brauchbare Gegenstände zu machen, Hütten und Spielzeug für die Kinder. Mag ja romantisch sein für die, die zugucken !
Ich hab' mein erstes Auto damals von meinen Cousins geschenkt bekommen, die grad auf einem Franz-von-Asissi-Trip oder sowas Ähnlichem waren und alles Überflüssige loswerden wollten.
Und es tut mir von Herzen leid, dass ich es ihnen nie hab in irgendeiner Form zurückgeben können (weiss auch, dass sie das nicht wollten, aber sie sind halt nie auf einen grünen Zweig gekommen).

Aber Du hast mich jetzt echt auch zum Denken gebracht, Kvinna ;)

Mir gibt unser Haus hier jedenfalls Sicherheit und das geniesse ich schon, wohl wissend, dass ich in Deutschland keins hätte bauen lassen können !

Aber "Bonzen", das waren für mich immer die stinkreichen, die nicht mehr wissen, wohin mit allem Überfluss. Fabrikbesitzer, Klinikeigentümer etc. (die arbeiten LASSEN !) Nicht Selbständige, die tatsächlich arbeiten...

Für so nen Jugendlichen ist das sicher noch viel krasser und er sagte ja auch, dass er auch gern so einen Vater hätte und eben NICHT, dass er Deinen für schlecht hielt..

LG Ursel

Anonym hat gesagt…

Gauzi, dann ist es wohl mein Kommentar (der Erste) aus dem die pure Degeneration spricht. Das verstehe ich nicht. Warum unterstellst Du mir das? Nur weil ich nicht Deiner Meinung bin?

kvinna hat gesagt…

Ich mach' jetzt mal einen Ordnungsversuch.

Sam, ich wollte nicht den Inhalt und Sinn deines Posts entstellen, tut mir leid. Es war Gauzis Kommentar dazu, der mich tagelang beschäftigt hat und das noch immer tut.

Das damals mit dem Auto, das kam dabei zwangsläufig hoch. Meine Familie besteht tatsächlich aus Generationen von Nicht-Eigentümern, doch das nur am Rande.

Und, Gauzi, ich bin in einer Mietwohnung aufgewachsen und habe mir mit zwanzig selbst eine gesucht.

Wohnungssuche beinhaltet eine gewisse Abhängigkeit vom Wohlwollen des Anbieters. Aber als Nachfrager bin ich auf ein Geschäft aus, habe grundsätzlich mal dieselben Rechte.

Trotzdem ist es schwer, die Aburteilung des Eigentümers nicht persönlich zu nehmen und darüber zu stehen.

Es kann nur helfen, das Ganze als ein Geschäft zu betrachten und sich im Bedarfsfall auch auf geschäftlicher Ebene zur Wehr zu setzen. Persönliches hat da nix zu suchen, auch wenn es hundert mal um Lebensraum und Gefühle geht. Gegebenenfalls muss man sich dann tatsächlich die Heimat vom Herzen reißen. Sonst hat man keine Chance.

Sicherlich ist es gut, sich mit seinem Vermieter zu verstehen und wir pflegen ein freundschaftliches Verhältnis zu unserem Mieter. Aber beim Geld hört die Freundschaft auf. Das sage ich als Vermietende ebenso wie als ehemalige Mieterin.

Und, Gauzi, mal ganz ehrlich, würdest du ein schuldenfreies Mietshaus in gutem Zustand und passabler Gegend als Geschenk ablehnen? Ganz ehrlich??

Relativer Wohlstand heißt für mich erst mal eines: Wenn irgendwo Probleme auftauchen, die mit Geld zu lösen sind, kann ich helfen. Aus blankem Egoismus. Weil ich will, dass es denen gut geht, die mir am Herzen liegen.

Das ist manchmal heikel und erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl: schließlich will ich keine Dankbarkeit, sondern Reibungslosigkeit. Meine Ruhe, wenn du so willst.

der Gauzibauz hat gesagt…

LIEBE Kvinna,
ich hab dir doch schon gesagt, dass du da nicht dazugehörst. Du hast´s doch bei Sam gelesen, oder? Meine Kritik zielt auf die Bauern ab, meine Erlebnisse mit denen sind denen von Sam sehr ähnlich. Und die Gesellschaftsschicht die man unter Kleinbürger versteht. Warum rechtfertigst du dich wegen der Kohle deines Vaters? Brauchst du doch gar nicht. Aber zu dem ersten Autokauf möchte ich was anmerken.Ich finde es würde von mehr Liebe zeugen, wenn die Eltern mit dem Autoschenken die 24 Jahre Grenze abwarten würden. Bekanntlich passieren in dem Alter davor die blödesten Geschwindigkeitsunfälle.

Wenn du mich fragst ob ich ein Mietshaus in guter Wohnlage geschenkt haben möchte, bringst du mich in eine Zwickmühle. Also drin wohnen wollte ich auf jeden Fall nicht. Und wenns gehobene Klasse ist, zieht das ja auch Mieter in dieser Schicht an. Ich glaube eher Nein. Gerne würde ich zugreifen wenn mir jemand ein kleines, alleinstehendes, Häusle im Allgäu schenken oder für günstig vermieten wollte. Ich glaub so ein Mietshaus würd ich sofort verscheuern und mir ein kl. Haus kaufen.

Ich bin nicht ohne Webfehler. Aber Neid und Missgunst und Habsucht gehören nicht dazu. Wenn mir das jemand unterstellt tut er mir unrecht, demensprechend schallt es zurück.

Ursel, in Brasielen die Zustände, und auf die diese These angewandt, das wäre zynisch! Auch du mit deinem Haus gehörst nicht zu denen. Ich glaub dir wird eh nix geschenkt.

kvinna hat gesagt…

Gauzi, du kannst doch nicht einfach sagen: die Besitzlosen sind entrechtet und jedem Besitzenden erklären, nein, dich mein' ich ja gar nicht und dich auch nicht... für mich geht das nicht zuammen, sorry!

Und das Mietshaus zu verscheuern wär' kurzsichtig, find' ich. Es geht darum, dass, wenn du bereit bist, das volle Risiko zu tragen, du auch das Recht hast, davon zu leben.

Dann hättest du nämlich ausgesorgt und die Finanzierung deines Traumhäuschens hinge da locker mit dran.

Darum geht es.

der Gauzibauz hat gesagt…

Ah Kvinna, bloss weil jemand ein Haus besitzt ist er doch noch lang nicht reich! Das stimmt doch so gar nicht.Ich glaub, du willst mich nicht verstehen. Hast du echt soooviel Kohle? Wow!
Und! Sehr viele Häuser gehören eh der Bank, genauso wie viele der dicken Autos! Mich reizt das halt nicht.Das bisschen Geld, das mir meine Mutter vererbt hat (es war ein Geschenk von jemand, der Schwarzgeld übrig hatte)
hab ich mit dem Italiener in Windeseile durchgebracht. Da mach ich jetzt gleich das nächste Fass auf, gell? Denn Millionär wird keiner von seiner Hände Arbeit!

kvinna hat gesagt…

Nein, wer von einem Mietshaus lebt, ist nicht reich. Darum geht's auch nicht! Es geht um die Mentalität, die deiner Meinung nach aus so etwas resultiert.

Nein, ich habe nicht soooviel Kohle. Wir haben eine kleine ETW, die wir vermietet haben, seit sie uns zu klein ist. Die trägt ihre Finanzierung selbst, sonst würd' das nicht dranhängen.

Das Haus haben wir schuldenfrei überschrieben bekommen und für den notwendigen Anbau belastet.

So sieht das aus.

Anonym hat gesagt…

Gauzi, wie kannst Du das alles behaupten? Wieso wird keiner von seiner Hände Arbeit Millonär? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, gehört man nach Deiner Meinung ab dem zweiten Mietshaus zum Club der Degenerierten. Davon ausgenommen werden ein, zwei Blogerinnen. Bitte erklär doch mal, was Du wirklich sagen willst. Ich finde Du teilst ganz schön heftige Schläge aus ... Rosi

der Gauzibauz hat gesagt…

Du musst doch bloss richtig lesen was ich schreibe. Auch bei Sam drüben. Ich find ich hab mich genügend erklärt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber wer dicke Geld am Zinsen hat, hat es in der Regel nicht von einem normalen Job. Sogar Ärzte gehören nicht mehr in diese Sparte der Wohlhabenden.Ich weiss wirklich nicht warum du dich gemeint fühlst.
Wenn ich von "Denen" rede, meine ich die anoyme Masse derer, die früher als Kleinbürger bezeichnet wurden.Und Grossbürger wurde man auch nicht aus eigener Kraft. Muss ich dir das Kapital erklären? Und warum hängst an dem Degenerierten fest? Das heisst doch bloss, dass sich nicht weiterentwickelt wurde.Wenn ich debil meine, dann sag ich das auch.
Oh Kvinna, die Buchstaben sind nervig, bei der Wortbestätigungmein ich. Ist das wirklich ein Schutz?

Und, ich gehe davon aus, dass kein Millionär hier mit Proleten im Blog schreibt. Denn genau das bin ich. Ein Arbeiter-u.Prolatarierkind. Von der Hand in den Mund, was aber nicht automatisch heisst, dass ich jemand beneide.Auch das gehört zu meinem Weltbild.

Anonym hat gesagt…

Achso, hier schreiben also Proleten und Arbeiterkinder. Das war mir nicht klar, da habe ich mich wohl verlaufen. Und nein, Du musst mir das Kapital nicht erklären, ich kenne das sehr gut, habe inzwischen, im Laufe meines Lebens, aber Meinung dazu etwas differenziert. Nun ja, jede es wie es ihr gefällt!
Alles Gute, Rosi

Corriendo mundo hat gesagt…

Von mir nur eines:
Nichts zu besitzen hat mit Freiheit nicht die Bohne was zu tun!
Freiheit, Unfreiheit, Verhaftetsein mit was auch immer, entsteht im Geiste und äußert sich nicht zwangsläufig im Außen. Ich kann also sowohl als nicht- bzw. wenigbesitzender Mensch, wie auch als Millinärin mit schöner Villa in der Karibik frei sein.

Jemand, der seine habe weggibt, um sich dadurch frei zu fühlen, wird vermutlich eine große Enttäuschung erleben, wenn er merkt, daß er dennoch ebenso gierig und unfrei ist wie vorher.
Und jemand wie Bill Gates (der fällt mir nun mal gerade ein), der aus dem Nichts plötzlich in ein Riesenimperium katapultiert wird, wird nichts zwangsläufig unfrei.
Anders gesagt: Nur, weil jemand im Zölibat lebt, heißt es nicht, daß er keine Gelüste mehr verspürt oder gar regelmäßig masturbiert (schönes Wort).

Übrigens geht es mir nicht um sinnlose Unterstellungen irgendwem gegenüber, wenn ich von möglichem Neid und anderen tief verborgenen Empfindungen/Programmen schrub - die jedeR von uns hat - drüben bei der bayerischen Widderin.
Wovon genau speist sich dein Zorn, Gauzi - es lohnt sich, gut und genau nachzuschauen.

Und: Neid ist auch nur eine ganz normale menschliche Regung, die sich ab und zu mal meldet - und gar nicht unbedingt verwerflich.

In diesem Sinne: Häuser, Kleider, lecker Essen, Sex und Geld für alle - Anuja

der Gauzibauz hat gesagt…

Deinem Schlusssatz schliess ich mich voll und ganz an!

Anonym hat gesagt…

Nun muss ich doch noch meinen Senf dazu tun....
Ich habe sehr lange von der Hand in den Mund gelebt und muss es jetzt glücklicherweise nicht mehr. Seit ich nicht mehr jeden Pfennig dreimal umdrehen muss, fühle ich persönlich mich sehr viel freier. Und auch meine eigene Kreativität kann ich heutzutage viel besser leben. Irgendeine von euch schrieb von der Angst der Besitzenden alles zu verlieren. Ich kenne die Angst vor der Zukunft, wenn man nichts besitzt viel besser. Und ich kenne auch das Gefühl von Neid, auf andere die mehr haben. Das empfinde ich nicht als Makel, sondern als ganz normale menschliche Regung. Und sogar heute, wo es mir relativ gut geht, zuckt dieses Gefühl noch manchmal in mir auf. Ich glaube der Bezug zum "Kapital" und der Lobgesang auf das Proletariat, passen heute einfach nicht mehr. Herzliche Grüße, Antje

kvinna hat gesagt…

Mich ärgert einfach, dass jemand, der mir mal die Benutzung des Wortes "Schichten" im Zusammenhang mit Bildung vorgeworfen hat, offenbar selbst die Welt in Klassen einteilt.

Und zwar in die Klassen der Besitzenden und der Besitzlosen, wobei letzere anscheinend verachtet und geknechtet sind. (Wer kein "Sach" hat, ist rechtlos?)

Das geht mir gehörig gegen den Strich und es muss erlaubt sein, das zu sagen.

Anonym hat gesagt…

Besitz und Eigentum ist eine feine Sache - die Frage ist: WAS MUSS ICH DAFÜR TUN UND WILL ICH DAS?

Vielleicht bin ich faul oder nicht entsprechend konditioniert oder sonst wie degeneriert, aber ich verzichte auf so manches lieber, als mich zu verbiegen oder zu verkaufen.
Gruß Lula