Freitag, Oktober 12, 2007

Mutterfreuden - oder: Da liegt noch Arbeit vor mir :)

Vorgestern motzte meine Tochter am Abendbrottisch herum, weil ihr Töpfchen mit grober Schmierwurst leer war und ob ich die wohl vergessen hätte, einzukaufen??

Geduldig erklärte ich ihr, dass ich noch nicht einkaufen war, da meine Wocheneinkäufe idealerweise Donnerstags stattfinden. Woraufhin sie meine Geduld mit mehr als fünfminütigen Überlegungen bezüglich des zu wählenden Brotbelages strapazierte...

Gestern nun im Supermarkt schnappte ich en passant so grade noch die richtige Dose und trug sie brav nach Hause. Sitzend am Esstisch präsentierte ich meiner Tochter dann die Beute voller Erfüllungsfreude - ICH SCHAF, ICH!

"GESTERN wollte ich die, nicht HEUTE!" schrie meine SECHSjährige Tochter mich daraufhin an. Worauf ich sie umgehend ins Kinderzimmer beförderte mit der unmissverständlichen Aufforderung, sofort schlafen zu gehen.

Was sie mir damit quittierte, dass sie ins Bett pinkelte.

Kommentare:

Antje hat gesagt…

Mein ältester Sohn kam in diesem Alter mal mittags aus der Schule und begrüßte mich mit den Worten: "Und was gibt es heute wieder ekliges zum Mittagessen?" :-)

Sam hat gesagt…

Kvinna,
dies Gericht heisst "Extrawurst". Bei uns ists eine bestimmte Sorte Salami, die zur Brotzeit gefragt ist -- ausser, es GIBT sie.

Corriendo Mundo hat gesagt…

Was war an ihrer Aussage verkehrt? War es nicht einfach so, wie sie sagte?

Ursel hat gesagt…

Ich denk, es war eher das ANSCHREIEN, Anuja !!

Ich denke, ich würde das Gleich mit meiner 5-jährigen machen, Kvinna ;)

Grenzen müssen schon sein und ich mag mich auch nicht von meinen Kindern rumkommandieren lassen.

Wenn sie das allerdings in einem VERNÜNFTIGEN TON sagen würden, wäre das für mich o.k...

Dass sie dann in's Bett gepinkelt hat, kann ja einfach dran liegen, dass sie nicht mehr auf Toilette gekommen ist. Oder macht sie das öfter aus Trotz ?

Jaja, die Kleinen haben schon ganz schön ihre eigenen Dickköpfe..Müssen sich ja gegen die Älteren Geschwister durchsetzen.

LG Ursel

Corriendo Mundo hat gesagt…

Das war schon klar ... trotzdem habe ich die ketzerische Frage gestellt.
Natürlich ist das Anschreien ist nicht schön. Aber das vermeintlich notwendige "Grenzensetzen" in Form von Bestrafung ist auch nicht schön. Zumal Bestrafung i.d.R.dann erfolgt, wenn die Erwartungshaltungen der Machthaber nicht zu deren Zufriedenheit erfüllt wurden bzw. diese auf unerwünschten Widerstand treffen.
Machtkämpfe sind das Häßlichste und Zerstörerischste, das auf diesem Planeten geschieht - und sie fangen zuhause an, da liegen die Wurzeln, da wirst du geprägt - und bestraft. Da wird zum ersten Mal versucht, deinen Willen und deine Wildheit zu brechen. Später dann, wenn du erwachsen bist, machst du dich vielleicht auf den Weg, dir all das wiederzuholen, was dir da wegsanktioniert wurde/werden sollte. Das ist viel Arbeit.
Ich sage nicht, daß es leicht ist, anders mit Kindern umzugehen - aber derjenige, der am längeren Hebel sitzt, kann etwas ändern.
Ganz allgemein gesprochen.
Anuja

antje hat gesagt…

Anuja, was Du schreibst klingt in der Theorie alles richtig und gut, aber das Zusammenleben mit Kindern ist manchmal anders. Ich weiß nicht ob Du Mutter bist und wenn ja, Hut ab, wenn Du das alles immer so machst, wie Du es oben schreibst. Ich war und bin diesbezüglich nicht so perfekt und ehrlich gesagt, finde ich auch nicht, dass ein Vorfall, wie Kvinna ihn beschrieben hat, gleich dazu führt, dass das Kind gebrochen wird. Die Eltern als Machthaber zu bezeichnen finde ich kritisch, bei allem Verständnis für die Kinder, irgendjemand sollte schon auch mal Regeln und Grenzen setzen, finde ich.Stimmt, Machtkämpfe sind nicht schön, gehören aber irgendwie dazu und helfen auch den eigenen Standpunkt zu finden...Antje

Corriendo Mundo hat gesagt…

Hallo, Antje!
Nein, ich bin nicht Mutter - habe aber meinen Neffen sozusagen begleitet und soweit ich mich erinnere , bis auf einmal nie mit Zuckerbrot und Peitsche gearbeitet - bis auf dieses eine Mal, als er noch sehr klein war und mich trotz langer Erklärungen und vieler Vorwarnungen weiterhin schlug, um es mal auszuprobieren. Da habe ich ihn sehr fest an seinen Handgelenken gezogen und ihn angebrüllt und ihm gedroht - und ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie schlecht es mir damit und danach ging, als dieser Wurm heulend vor mir stand.

Ich denke, es genügt, wenn man selbst Kind war - und das war ich definitiv - um sich in eine Kinderseele hineinzuversetzen und auch in diese Position der Abhängigkeit von den Erwachsenen.

Was du da bezüglich "der Notwenigkeit, Grenzen zu setzen schreibst, kenne ich sehr gut, denn es entspricht einer sehr weit verbreiteten Vorstellung - deren Wirksamkeit und Erfolg sich im Status Quo widerspiegelt, sich daran messen läßt - also an der Anzahl der glücklichen Kinder und später Erwachsenen hier im Land.

Ich halte aber persönlich nichts von der Mär, daß Kindern via Strafe Grenzen gesetzt werden müssen, sondern meine, daß Kindern die Welt erklärt werden muß. Wenn ein Kind etwas begreift/erfährt/versteht, ist Druck hinfällig.

Das Eltern de facto in einer Machtposition sind, die sie nur allzu oft lieber ausleben, weil schneller und einfacher als andere Vorgehensweisen, ist doch offensichtlich - und vielleicht auch manches Mal verständlich.

Es ist eine Frage der Übung und vor allem des Umdenkens, nicht von Theorie und Praxis oder von Perfektion. Niemand ist perfekt, das ist wohl oft genug gesagt und überflüssig, zu wiederholen.
Im Zen heißt es: "70 Prozent ist Perfektion". Wenn als jemand 50 Prozent erreicht, das ist die Hälfte, ist das schon eine erstaunlich gute Leistung.

Was mir übrigens auch hier wieder auffällt - deshalb ist es auch nicht persönlich gemeint - ist dieses Festhalten am Status Quo allerseits mit der Begründung, andere Verhaltensweisen entsprächen der Theorie bzw. wären perfektionistisch angedacht und in der Praxis nicht durchführbar. Das ist nicht das einzige Thema, wo ich das erlebe. Ich bezeichne das jetzt mal vorsichtig als nicht sonderlich innovativ.

Ich plädiere also schlicht für mehr (bedingungslose) Liebe - und Abschaffung von Strafen. Das gilt auch in anderen Bereichen, zum Beispiel gilt es als erwiesen, daß auch die schlimmste Strafe, nämlich die Todesstrafe, noch niemand davon abgehalten hat, zum Mörder zu werden. Strafe funktioniert einfach nicht auf gesunde Weise. Und Krieg auch nicht.

Auf die Kinder, Anuja

Corriendo Mundo hat gesagt…

PS: Wie wäre es hiermit?
Das Kind schreit die Mutter an "Die Wurst wollte ich gestern, nicht heute!!!" und die Mutter atmet mal tief durch und antwortet dem Kind: Weißt du, mein Herz, ich habe heute im Supermarkt extra an dich gedacht und dachte, du freust dich darüber. Daß du heute was anderes willst, konnte ich nicht wissen. Und das du mich so anschreist, tut mir sehr weh."
Ist das UNREALISTISCH oder ehrlich?

antje hat gesagt…

Nun, klingt wieder alles sehr plausibel und vielleicht hast Du einfach mehr Geduld mit Deinem Neffen gehabt als ich mit meinen Kindern. Aber eventuell ist das auch genau der Punkt, die eigenen Kinder fordern (und verletzen auch manchmal) ganz anderes als andere/fremde. Meine Kinder mussten lernen, dass ich auch nur ein Mensch bin und natürlich gehören diese Momente, in denen ich bestrafe nicht zu den Sternstunden meines Mutterdaseins. aber sie kommen vor und ich glaube, dass das in Ordnung ist. Ich liebe meine Kinder bedingungslos, trotzdem gehen mir manchmal die Nerven durch und auch das müssen sie lernen zu akzeptieren. Was die Grenzen angeht, glaube ich nicht, dass ich an veralteten Theorien festhalte, sondern lediglich das tue, was sich aus meiner Erfahrung ergibt. Meine Söhne sind inzwischen (fast) junge Männer und ich habe festgestellt, dass sie sich ohne Grenzen erstens manchmal selbst schaden würden (was bis zu einem gewissen Grad in Ordnung ist, weil man ja Erfahrungen machen muss) und manchmal eben auch anderen. Vielleicht sollte man einmal klären, wo eine Strafe für Dich anfängt. Niemals kann es richtig sein ein Kind ernsthaft zu verletzen. Sehr wohl darf man ihnen aber zeigen, dass auch Mütter Grenzen haben und vielleicht einfach mal wütend und verletzt sind und keine Lust mehr haben sich weiter mit dem Kind auseinanderzusetzen. Ich habe den Eindruck, dass wir einfach auch ganz unterschiedliche Herangehensweisen haben. Mit dem Zen zum Beispiel kann ich nicht so besonders viel anfangen. Ich vertraue im Umgang mit meinen Söhnen eigentlich auf mein Gefühl und meine Erfahrungen und wenn ich sie mir so anschaue, ist/war das auch nicht falsch. Antje
PS. Klingt gut, klappt aber im täglichen Leben nicht immer, weil da ja auch noch die anderen Kinder sind, weil ich manchmal müde bin, weil Verletzungen "sitzen" und so weiter und so fort.
Diese Variante sollte aber natürlich immer angestrebt werden.

kvinna hat gesagt…

Ich habe meines Erachtens nach KEINE Macht ausgeübt und NICHT bestraft, sondern ganz klar ausgedrückt:"So redest du nicht mit mir. Dein Verhalten ist nicht in Ordnung. Wenn du dich nicht anders verhalten kannst, musst du eben rausgehen." Das habe ich dem Kind auch ganz klar gesagt.

Am hellichten Tag hätte sich nur nicht das Schlafengehen an die Auszeit angehängt. Schlafengehen als Strafe, Strafe überhaupt, nee. Folgen und Konsequenzen ja. Strafe ist nur Rache.

Der Ton macht die Musik und der war ganz massiv daneben. Es ging auch gar nicht um die Wurst ;D, sondern um eine Machtprobe - wie mächtig ist Mama?

"Weißt du, mein Herz, ich habe heute im Supermarkt extra an dich gedacht und dachte, du freust dich darüber. Daß du heute was anderes willst, konnte ich nicht wissen. Und dass du mich so anschreist, tut mir sehr weh."

Das ist in meinen Ohren eine Rechtfertigung und die verabscheue ich zutiefst. Die verlange ich auch von meinen Kindern nicht.

Erklärungen, ja. Aber keine Rechtfertigungen.

Tja, und was das nasse Bett meiner Tochter angeht - als ich selbst an dem Abend ins Bett ging, wusste ich schon, was mich am andern Morgen erwartet.

Ursel hat gesagt…

Anuja,
meiner Erfahrung nach wollen Kinder schon Grenzen gesetzt bekommen.
Grenzen, durch die sie lernen können. Wenn sie die zuhaus nicht lernen, müssen sie sie später woanders lernen, was vermutlich komplizierter ist als Jugendliche/r oder Erwachsene/r.
Hat meinen jedenfalls noch nie geschadet.
Wenn ich mal zu laut oder zu heftig geworden bin, dann tut mir das hinterher auch leid und ich spreche dann auch mit ihnen drüber und entschuldige mich.
Strafe finde ich auch nicht notwendig, kommt aber halt manchmal vor, wenn's zu heftig ist (oder meine Reizschwelle grad unten ist) und ich mir nicht anders zu helfen weiss.
Ob das nun innovativ ist oder nicht...
Ich kenne schon einige Familien, in denen Kinder machen dürfen, was sie wollen und auch ihre Eltern anschreien und mit Schimpfwörtern betiteln. Ist das dann innovativ, Anuja ?
Dann ziehe ich meine Erfahrungen vor !

LG Ursel

Corriendo Mundo hat gesagt…

"Ich kenne schon einige Familien, in denen Kinder machen dürfen, was sie wollen und auch ihre Eltern anschreien und mit Schimpfwörtern betiteln. Ist das dann innovativ, Anuja ?"
Nein, ist es nicht. Hatte ich aber nicht gesagt und möchte deshalb auch nicht in diese Richtung verdreht werden. Ich habe gesagt, daß Kinder die Welt ERKLÄRT haben wollen. Wenn sie etwas verstehen und/oder einsehen, ist kein Druck mehr nötig. Das war meine Aussage.
Und ob jemand es mit Zen hat oder mit was anderem oder mit nichts dergleichen ist ebenfalls nicht ausschlaggebend - es ging lediglich um eine Erörterung von der Illusion der Perfektion.
Für mich fängt Strafe auf einer sehr niedrigen Schwelle an, daß müßte man in der Tat ausführlicher erläutern. Vieles davon läuft - übrigens auch in alen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen äußerst subtil ab.

Nein, Kvinna, keine Rechtfertigung, es ist eine Erklärung. Eine Liebeserklärung vielleicht auch.

In meiner Wahrnehmung ist es eine klare Machtausübung, ein Kind aufgrund eines für falsch erklärten Verhaltens ins Bett zu schicken. Was soll es denn sonst sein?

Bueno, aber wie so oft: Wir kommen da nicht zusammen - und Gott sei Dank ist das auch nicht nötig. Ich habe schlicht mal bemerkt, daß es auch andere Möglichkeiten gibt, als Strafe.

PS an Antje: Es stimmt, was du ganz oben sagtest, daß ein Kind nicht durch eine einmalige Situation gebrochen wird - die Summe im Laufe der Jahre macht´s. Später kommen auch noch andere "Erziehungsberchtigte" hinzu, die an ihm ziehen und zerren, damit es in die allgemeinen Normen paßt.

Zum Thema "Es hat ihnen soweit ich sehe, nicht geschadet" : Wer kann in die Seele sehen?
Wieso sind denn hier in den Blogrunden ganz offensichtlich soviele gebrochene Frauen unterwegs, die frustriert sind über ihre Männer, die Männer, darüber, daß sie nicht in ihrer eigenen Kraft stehen und so weiter und so fort - und die sich dabei oftmals bevorzugt auf die damaligen Situatonen und "schlimmen Erlebenisse" in ihrer Kindheit beziehen? Das ist die Zeit des Brechens und Biegens, Gerade- und Zurechtbiegens - damit sie später in der Gesellschaft funktionieren.

Nun, die gute Nachricht dabei ist: Es spielt nicht wirklich eine Rolle, was früher einmal war und der Augenblick der Macht ist immer jetzt.

So, das war´s von mir in dieser Sache. Ich habe mir einfach mal erlaubt, meine etwas andere Sicht darzulegen - ohne Weiteres.

Einen schönen Sonntag, die Sonne ist schon da, der Tag auch, alles Gute, Anuja

kvinna hat gesagt…

Meine Mutter hätte mir damals den nackten Hintern verhauen, hätte ich mich so verhalten, wie meine Tochter es getan hat.

Nicht so sehr - aber auch - wegen des Inhaltes der Aussage, sondern mehr wegen des unprovozierten Tones.

Das Gefühl in dem Moment, die Kleine ebenso verprügeln zu wollen, wie ich selbst einmal verprügelt worden bin, ist DA. Es lässt sich nicht leugnen, es kommt hoch und steht ungebeten im Raum.

Dass mein Kind diese meine hässlichen Seiten hervorlzulocken im Stande ist, macht die Wut nicht kleiner und schafft sie auch nicht leichter aus dem Raum.

Dabei will das Kind in dem Moment nur wissen:"Wie weit kann ich gehen?"

Und meine Aussage an sie ist unmissvertändlich:"Bis hierher und KEINEN Schritt weiter!"

Ohne Gewaltanwendung. Ohne Herumbrüllen.

Sie war wütend auf mich, dass ist ihr gutes Recht und das sage ich ihr auch.

Den Streit in Liebe zu verwandeln ist ein Prozess, der einige Tage dauert und NICHT am selben Abend geleistet werden kann.

Nicht von den unmittelbar Beteiligten.

Anonym hat gesagt…

Mhm, gell dein Kind lehrt dich mit der eigenen Mutter nachsichtiger zu sein, oder nicht?
Meine Mutter hat zu mir gesagt: Alles was DU mir tust, genauso sollen DEINE Kinder DICH pisaken! Der Wunsch ging in Erfüllung. Aber Gott sei Dank nur in Bezug auf meinen Sohn. Was Schläge angeht hat er mich gelehrt, dass das nicht so einfach ist nicht zu tun. Meine Mädels haben noch nie Hiebe gekriegt.Das war bei ihnen überhaupt nicht nötig. Ausser die Grosse einmal und das sogar zu Unrecht.Es ist schwer den selbsterfahrenen Erziehungsstil zu unterbrechen. Schätze sich jeder Vater, jede Mutter glücklich wenn sie/er nicht in solche Situationen kommt wo einem die Hand ausrutschen möchte.//Erika

IrisH hat gesagt…

Einen kleinen Beitrag nun doch noch von mir. Denn meine beiden Kinder sind jetzt groß und ich habe keinen Bezug mehr zu kleinen Kindern. ich weiß aber durchaus wie es war.
Eins muss mal gesagt sein. Mit Kleinen ist das Dasein als Mutter manchmal eine Zerreisprobe ins Unendliche. Genauso wie Kinder schlechte Tage haben so haben auch Mütter solche Tage, wenn die dann noch zusammen treffen, dann ist es absolut nicht einfach tolerant und ruhig zu bleiben. Und gerade die Kleinen können die Nerven arg strapazieren. Es ist nicht einfach täglich IMMER und IMMER WIEDER zu jeder Tages- und Nachtzeit voll in seiner Mitte und präsent zu sein. Also wer das schafft hat entweder eine gute Oma die alles abnimmt oder eine Nanny oder der liebe Papi hat mal Zeit.Das ist aber bei den Meisten nicht so. Und jede Mutter versucht ihr bestes zu geben.

kvinna hat gesagt…

@Erika: Was heißt nachsichtiger sein mit der eigenen Mutter - sagen wir mal so: ich habe VERSTANDEN, was passiert ist, als ich Kind war. Das heißt nicht, dass ich VERSTÄNDNIS dafür habe.

Gut, ich hab's geschafft, die Prügel nicht unreflektiert weiterzureichen, ihr ist das nicht gelungen. Warum auch immer.

Vielleicht war mein Umfeld günstiger als ihrs, vielleicht ist sie schwächer als ich, all' das kann ich einsehen. Aber Nachsicht... so würd' ich das wirklich nicht nennen!