Montag, Januar 21, 2008

Also gut: Stöckchen von Sam


Nun bin ich im Zugzwang; da Grejazi in seinem Blog das Stöckchen von Sam an uns Urlaubären schon aufgehoben hat, muss ich wohl gleichziehen. Dennoch nehme ich mir die Freiheit, ein bisschen zu modifizieren - denn mir über meine Wünsche klar zu werden ist schon schwer genug für mich; sie auch noch in vorgegebenen Kategorien zu längen und zu weiten, is' schier unmöglich!

Jedenfalls sind meine Ausführungen absolut ehrlich und kommen aus tiefstem Herzen, soviel kann ich sagen.

Drei materielle Wünsche, mehr oder weniger utopisch:

-Sendra-Boots in lila mit pink aufgestickten Rosen,
-ein kleines Holzhaus an 'nem einsamen See ohne Fernseher aber mit Sauna,
-eine Weltreise, die so lange dauert und so viele Ziele hat, wie ich will.

Vier andere Wünsche, völlig utopisch:

-eine Blickwinkelkanone*,
-einen kleinen Koch im Ohr, der mir täglich das jeweils beste Kochrezept flüstert,
-immer genug "Mama" parat zu haben, dass jedes Kind die zweckmäßige Dosis kriegt,
-mehr Zeit, um die Dinge zu tun, zu denen ich Lust habe.

Dinge, die das Glück locken:

-nach der Sauna im Eiswasserbecken UNTERTAUCHEN,
-so lange schlafen, bis ich ganz von allein aufwache,
-entspannte Zeit mit den Kindern verbringen,
-ein richtig sauguter Pott Kaffe mit einem großen Glas eiskaltem Orangensaft daneben,
-ein stilvolles Abendessen mit meinem Mann in einem wirklich guten Restaurant,
-mich hin und wieder mal beputteln lassen,
-nach 8 Stunden Isarlauf in meiner Hotelwanne ein heißes Totes-Meer-Salz-Bad nehmen,
-Strandlaufen,
-Sozia sein auf meines Mannes Motorrad,
-frisch und grob gemahlener schwarzer Pfeffer als I-Tüpfelchen auf meinem Essen,
-Erschöpfung nach dem Sport,
-ein Sportfahrwerk unterm Hintern,
-nach vollbrachtem Tag einen feinen alten Single-Malt-Whisky gemächlich trinken,
-Räucherstäbchen,
-im Bett lesen,
-im Hotel wohnen und hinterhergeräumt bekommen statt andern hinterher zu räumen,
-in Gewässern schwimmen, die nicht gekachelt sind.

So! Die Grenzen zwischen diesen drei Kategorien sind ein wenig fließend, denn was das Glück lockt, ist natürlich auch etwas, das ich mir wünsche und umgekehrt lockt der eine oder andre erfüllte Wunsch auch das Glück; folgerichtig müsste ich eigentlich "Zwölf Dinge mit D..." listen, aber ich erlaube mir, darin eine Spielverderberin zu sein.

Als diese möchte ich das Stöckchen gern weitergeben an Gabriela und an Sylke.

*Nach dem Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ wurde sie von einen Rat von verärgerten Hausfrauen in Auftrag gegeben, die endlose Diskussionen mit ihren Ehemännern satt hatten. Wenn die Blickwinkelkanone auf jemanden abgefeuert wird, erfährt der Getroffene augenblicklich die gesamte Situation aus Sicht des Schützen.

Kommentare:

Sam hat gesagt…

Moing Kvinna,

die Sendra-Boots kannst Dir genau so bestellen, wie Du sie haben willst. Frag mal Den Händler! Dauert halt ein bissl.

Noch wer, der Salzbaden und Glückstiefel zu brauchen merkt! Das sind beides Fische-Entsprechungen, die dem Neptun als Quelle aller Möglichkeiten huldigen:)
Ich finde es auch seeehr wichtig, den zu locken, ohne günstiges Geschick is ois nix.

Ich dachte mir gestern noch beim Lesen: So ein besonderes Abendessen, mit Kellner, Kerzen und Zweisamkeit, ich hatte das schon solange nicht mehr! Und hätte es so gern.
Ich setz das auch mal auf meine Wunschliste.

kvinna hat gesagt…

Moin Sam!

Ich hab' die Stiefel so schon gesehen im WWW. Bloß der Preis... und online Schuhe kaufen is' so'ne Sache wegen der Größe!

Sobald ich mir die Ausgabe erstatte, suche ich einen Händler.

Meine Liste könnt' ich derweil auch noch umbauen und ausweiten... das macht sie ja so schwierig, die Sache mit dem Stöckchen.

Gut, im Kern bleiben die wirklich wichtigen Punkte sich wohl gleich, aber alles andere ist doch eher eine Momentaufnahme!

Generell habe ich festgestellt, dass mir in meinen Wanderschuhen und meinen Bikerboots nix passieren kann. Ich bin überzeugt, Schuhe haben unmittelbar Einfluß auf die Standfestigkeit ;), auf die Erdung.

Das hat schon was zu sagen, dass Frauen für ihre Schuh-Ticks regelrecht verschrien sind.

Die nach oben gebogene Spitze bestimmten Schuhwerks weist ja auch auf den Wunsch, Mutter Erde nicht verletzen zu wollen.

Und grundsätzlich ist die Offenheit für das, was von unten kommt, auch eine Sache der Kleidung. Ein Rock öffnet dich ganz anders dafür als eine Hose. Womit ich nicht gewertet haben will ;)

kvinna hat gesagt…

"die Ausgabe erstatte"?
Häääh? Nee, is' klar!

Ich meine natürlich, sobald ich mir die Erlaubnis erteile, soviel Geld auszugeben. Zur Zeit leiste ich mir nämlich einiges.

Ursel hat gesagt…

ooooooh,
das Stöckchen reist um die Welt :))