Montag, Januar 26, 2009

Lichtempfindlich...

Neulich beim Zahnarzt, morgens um acht: Ein Klagelaut von mir - nicht vor Schmerz im Zahn, sondern im Auge. "Sie sind wohl lichtempfindlich?" fragt die Arzthelferin verständnisvoll und blendet die Arbeitslampe um eine Winzigkeit ab.

Ja, wenn ich's so recht bedenke: am frühen Morgen sitze ich am Allerliebsten mit einem Kaffee im Dunkeln am Esszimmertisch und schau' mir durch's nach Osten gehende Fenster an, wie die Sonne schön langsam den Himmel erklimmt.

Das Deckenlicht einschaltende Kinder werden von mir angeknurrt; wenn überhaupt, dann dulde ich nur die "punktuelle Beleuchtung" der jeweiligen Arbeitsplätze, also über dem Spülbecken oder überm Brotkasten. Und wenn noch Zeit ist, bis der Bus kommt, dann bitteschön LESELAMPEN für die Comics...

Das ist auch der alleinige Grund, warum sich in unserem ehelichen Schlafzimmer das einzige Fenster mit Vorhängen befindet: um das eindringende Tageslicht zu dämpfen.

Huuuaaah!

Kommentare:

Sam hat gesagt…

...und ich freu mich um jede Stunde, die der Tag länger wird!
Aber ein Sonnenaufgang im Winter ist wirklich durch nichts zu ersetzen.

schamanca hat gesagt…

Ich bin gleich zweifach "behindert" morgens und auch abends. Ich mag auch nichts lautes und nichts helles grelles. Sanft muss es sein für meine Augen und Ohren.

herzliche Grüße von silvia

Kingsizefairy hat gesagt…

... und deshalb leidet Silvia auch immer wie Hund, wenn sie mich besucht *g*

Wenn es mir nach ginge, wäre morgens auch eher Ruhe oder leise Musik

kvinna hat gesagt…

Hmja. Die Sonne kann mich jedenfalls nicht auf simplen Knopfdruck hin blenden und irrationaler Weise frösteln machen - die elektrische Deckenlampe schon.