Mittwoch, April 29, 2009

Bilderstau und Fingerfrust!

Nachdem ich heute früh Grejazi zwecks dreiwöchigen Kuraufenthalts zum Bahnhof gebracht habe, war der Zeitpunkt gekommen, die Tastatur vom Rechner wieder tiefer zu legen und den Stuhl an den Schreibtisch zu rücken. Auch der Stehtisch kehrt in den nächsten Tagen zum Nachbarn zurück.

Eigentlich hat es mir in den letzten knapp drei Monaten nix ausgemacht, im Stehen zu "computern". Aber vor einigen Wochen stellte ich zu meinem nicht geringen Erstaunen fest, dass nicht nur in meiner Kamera, sondern auch in meinem Handy eine Menge Bilder herumliegen.

Da bin ich sonst immer sehr ordentlich mit dem Archivieren. Und erst nach genauem Nachdenken erkannte ich, dass mir im Stehen wohl das Blogbedürfnis irgendwie abhanden gekommen ist. Denn spätestens beim Posten räume ich sonst immer meine Speicherplätze auf.

Ja! Da könnte ich ja jetzt losbildern wie wild, ich hätt'auch das Eine oder Andere zu erzählen - wenn ich nicht gestern früh im Tran beim Schneiden der Salami auf unserer Maschine sehr sauber auch ein Scheibchen von der Kuppe meines rechten Zeigefingers abgetrennt hätte. Übrigens eine exakte Replik dieses Schnitts.

Huaaaa! Es ist einfach nur furchtbar, neunfingrig zu tippen!!!! Von der Erschwerung aller anderen Tätigkeiten ganz zu schweigen. So eine kleine Wunde und so große Effekte!

Kommentare:

Sam hat gesagt…

Oje, und das Dir als Morgenmensch!!
Eine hinnige Fingerkuppe bringt sich natürlich den ganzen Tag ins Gedächtnis, und dann auch noch an der rechten Hand.
Vielleicht solltest Du die Maschine auch dem Nachbarn geben?

Gute Besserung wünsch ich Dir!

Trudy hat gesagt…

Och Kvinna, wie es mich beim Lesen der beiden Verletzungsgeschichten friert!
Weg mit der Aufschnittmaschine, es geht auch ohne prima. Das war eine Warnung, denke ich!!!
Hätte ja NOCH Schlimmeres passieren können.
Gute Besserung wünsch ich dir.
Leider habe ich nicht mitbekommen, was deinem Grejazi schlimmes passiert ist. Auch ihm die allerbesten Wünsche.

waldviertelleben hat gesagt…

tz,tz - eine fingerkuppenschneidemaschine - wer braucht denn so etwas?! teufelsdinger diese kleinen küchenhelfer, brauchen immer volle achtsamkeit.
schön, wenn du für uns auch neunfingergeschichten schreibst.
alles liebe
ingrid

mondin hat gesagt…

Trotz dem wunden Finger :
schön, dass Du die Frühjahrsmüdigkeit nun überwunden hast ;), noch kurz, bevor ich hier in den Winterschlaf falle, hehe.

LG Ursel

hickory hat gesagt…

Gute Besserung und schnelles Nachwachsen deiner Biometrie.

Nun gehe aber weiterer Salami-Taktik aus dem Weg, gell?

Liebe Grüsse
hickory

kvinna hat gesagt…

Scheibchenweise... inzwischen habe ich mir eine lustige Mischung aus "zehnfingrig" und "Adlersuchsystem" angeeignet auf der Tastatur, das geht ganz gut.

Und mit der Maschine habe ich noch am selben Tag weiter gearbeitet. Ich tu' das seit mehr als zehn Jahren und mag nicht darauf verzichten, nö.

Es graut mich aber auch nicht, kein bisschen. Wer einen nicht zu traumatischen Autounfall hatte, setzt sich ja auch früher oder später wieder ans Steuer.

Vielen Dank für eure guten Wünsche und lieben Gedanken!

Trudy hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Stela hat gesagt…

Von mir auch noch gute Wünsche.
An mir selbst erfahre ich ja immer wieder Blitzheilungen,die an Wunder
grenzen,schneller noch als mein Glaube!!!
Ausserdem bewundere ich dich für das Tippen mit zehn Fingern und den furchtlosen Einsatz so einer gefährlichenKüchenmaschine.Das Tipppen hab ich immer noch nicht gelernt und die Maschine verstaubt unbenützt (ein Geschenk der Schwiegereltern)im Schrank.
Liebe grüsse;)Stela

kvinna hat gesagt…

Ach, Stela! Mit manchen Schäden stehe ich auf Kriegsfuß und habe lange etwas von ihnen. Morgen ist es schon eine Woche, dass ich mir dumme Sprüche vom "In-der-Nase-bohren" anhören muss und es nervt einfach nur: beim Anziehen, bei der Körperpflege (ich sag' nur: Toilettenpapier!), beim Autofahren.

Aber wenigstens hat es sich nicht entzündet. Und Tippen, das hab' ich als Teenie in der VHS gelernt - ich kann mich nicht mehr erinnern, warum eigentlich. Aber ich bin nicht erst seit dem Berufsleben froh, dass meine Eltern mich Dornröschen dahin geschickt haben.

Naja, und die Küchenmaschine ist älter als ich, ich hab' mich daran gewöhnt, wie gesagt.