Sonntag, Dezember 06, 2009

Eine andere Seite...


Am Samstag war ich in Neuss und habe diese Herren gesehen, gehört und persönlich kennengelernt. Um halb acht am Sonntagmorgen waren wir zu Hause, Grejazi und ich. Locker hätte ich mich noch bis zum Mittag weiter unterhalten können. Fühlte sich jedenfalls so an.
Die kommen aus Kulmbach. Womit ich der Liste "meiner" mehr oder weniger südlich von mir wohnenden Deutschländer nun um ein paar Oberfranken ergänzen kann. ;)))

Kommentare:

365 Tage hat gesagt…

Entschuldige die Frage Kvinna - aber der Look dieser Band sieht irgendiwe ein bisschen fascho aus!??

kvinna hat gesagt…

Du musst dich nicht entschuldigen.

Stahlzeit ist eine Rammstein-Tribute-Band. Was bedeutet, dass sie die Rammstein-Show 1:1, naja, kopieren.

Sie sind darin ziemlich gut.

Ich kam auf dieses Konzert, ohne Rammstein wirklich zu kennen. Gerüchte über Rechtsradikalität hatte ich indes schon vernommen. Gerüchte.

Mit den Texten der an diesem Abend gespielten Songs habe ich mich hinterher befasst. Allein - ich fand nichts faschistoides.

Was mir wohl ins Auge sprang, war die Mimik und Gestik des Sängers Heli Reißenweber, der eben Till Lindemann sehr nahe kommt. Denn dabei an Adolf Hitlers Volksreden zu denken, ist nahezu unvermeidlich.

Aber tatsächlich ist das nur ein Stilmittel, ein unbehagliches, in der Tat. Und dieses Unbehagen hat mich sehr wach gemacht.

Wie so eine Art Spiegel. Ach, Worte sind mal wieder so unzulänglich.

Aber zu sehr genauem Nachdenken und Überprüfen angeregt zu werden, ist ja nicht verwerflich.

Und der Text von "Benzin!" tut sooo gut! Freilich ist der life in der Show nicht zú verstehen. Möglich, das darin die Ursache für Missverständnisse liegt. Das ist ja eigentlich keine Musik, sondern eher aggressionsabbauender Lärm. Aber guuuut!