Dienstag, März 02, 2010

Gestört...

...war gestern unser Telefon. So nahm ich mir's Handy und wählte mich durch zur magentafarbenen Firma. Selbstredend sprach ich zwecks Vorsortierung meines Anliegens mit einer Maschine (NICHTS scheint so teuer zu sein wie menschliche Arbeitszeit - jedenfalls meiden manche Konzerne diese Kosten wie der Teufel das Weihwasser, scheint's!).

Ich beging den Fehler, die "zwei", die in unsrer Telefonnummer vorkommt, mit "zwo" zu benennen, das verkraftete die Maschinenstimme am andern Ende nicht, also wieder von vorn... schließlich drang ich doch so weit vor, dass unserer Störung per SMS eine "ID-Nummer" zugeordnet wurde. "Schön," dachte ich,"was nützt mir das?".

Es kommt selten vor, dass ich das Festnetztelefon am Vormittag dringend brauche, aber ausgerechnet gestern früh hatte ich sechs oder acht Telefonate auf dem Plan. Also stellte ich mich in der elektronischen Schlange vor dem "nächsten freien Mitarbeiter" an.

Müßig zu erzählen, dass ich dort etwa 40 Minuten verharrte:"Ach, sie haben doch eine Nummer bekommen, wir schicken ihnen eine SMS, sobald die Störung behoben ist!" Aha. Klingeln tat das Festnetztelefon keine zwei Stunden später, Grejazi war's, der da testrief. Die SMS bekam ich am späten Nachmittag...

...und soeben wollte eine freundliche Call-Center-Mitarbeiterin von mir wissen, ob ich zwei, drei Minuten Zeit hätte für einen Fragebogen: "Hatten sie in letzter Zeit Kontakt zu einem Servicemitarbeiter...."

Seufz. Diese Art Kosten zwecks menschlicher Zuwendung könnte der magentafarbene Haufen sich wirklich in den Allerwertesten...

1 Kommentar:

Sylke hat gesagt…

Darum bin ich bei der spanischen Firma, da hats bisher 0 (hehe) Probleme gegeben! Auch nicht 2.