Mittwoch, April 10, 2013

In einem Traum - Notizen

Mit den Kindern an dem Meer, das mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Den Weg finde ich im Schlaf. Mir macht er keine Mühe mehr, dass aber der Besucher ihn auf sich genommen hat, freut mich unbändig.

Ein verfallener Keller, ein Feuer darin. Warum versuche ich, meine Handtasche zu verbrennen und hole sie dann doch wieder heraus? Sorge um mein Navigationsgerät darin streift mich, die Tasche hat nicht viel abbekommen.

Ich pinkle absichtlich auf einen Schoß, auf den ich sehr bewusst zurück gekehrt bin. Trotz!!?

Der Besucher bei mir am Meer. Der Mann, den ich seit 1986 kenne. Ich umarme ihn glücklich, sage "Danke!", kann noch nicht mehr als das, spüre aber im selben Moment, dass ihm das nicht reicht. Das gibt mir Gewissheit, kommt mir wie eine Antwort vor. Wunschdenken?

Ein langer, sehnsuchtsvoller Weg zu seinem Hotelzimmer. Quietschgrün voller orangefarbener und grüner glänzender Teller in verschiedenen Größen, wird abgelöst von hellblau, darauf nicht weniger Teller - diese aber weiß mit hellblau und dunkelbraun, alle auch verschieden groß. Dazwischen sandige Spuren von Füßen, die ja nicht auf die Teller treten wollten.

Dieser Mann hat viel Gepäck und viele nützliche Beziehungen. Zwei oder drei umständliche Begegnungen auf dem engen Weg. Der Weg passiert eine Ausstellung weiterer Teller. Ein unbekannter Mann betrachtet diese. Ich äußere Begeisterung über die Farben der siebziger Jahre. Der Fremde teilt sie mild.

Fast ist die Tür erreicht. Ich will nicht aufwachen - kann das aber nicht mehr verhindern.

Kommentare:

Stela hat gesagt…

so schön der Traum und wunderbar beschrieben!!!...mystisch farbig und geheimnisvoll.ich kann die seltsame Stimmung richtig erspüren.
ich beneide dich um diese Art zu träumen,meine Träume sind immer sehr platt und leicht zu interpretieren.
allesLiebe träum schön weiter!

kvinna hat gesagt…

"...leicht zu interpretieren" - was ist denn daran schlecht? Ein Viertel rätselhaft reicht doch auch! ;)

Aussagekräftige Träume habe ich immer dann, wenn ich nach dem Aufwachen nochmal für kurze Zeit einschlafe, bevor ich aufstehe.

kvinna hat gesagt…

Fast ein Vierteljahr später möchte ich vermerken, dass wir's nicht bis zur Zimmertür geschafft haben und möglicherweise nie bis dahin schaffen werden.

Sei's drum! Alles ist gut!

kvinna hat gesagt…

...oder möglicherweise doch?? ^^