Sonntag, Juli 13, 2014

Sonntagsgedanken

"Die Väter essen saure Trauben und den Söhnen werden die Zähne stumpf!"

Natürlich hat der Pastor heute Israel nicht heraus halten können aus seiner Kirche.

Ja. Der Konflikt wird weiter gereicht von Generation zu Generation und irgend jemandem nützt es wohl, dass er am kochen bleibt.

Im Gesangbuch fand ich, ohne gesucht zu haben, dies:

"Die große Schuld des Menschen sind nicht die Sünden, die er begeht - die Versuchung ist groß und seine Kraft ist klein. Die große Schuld des Menschen ist, dass er jederzeit umkehren kann und es nicht tut!"

Mir sträubt sich ja alles bei dem Wort "Schuld". Nun.

Etwas ansehen, sich seinen Teil denken und nicht handeln. Mein innerer Abstand war oft groß genug, um erkennen zu können. Aber gehandelt habe ich aus fünftausend verschiedenen Gründen nicht. Einer davon war viel zu oft die Angst vor den unbekannten Folgen - unbekannt, nicht (!!!) übel. Und so kann ich gut sehen, dass eine Änderung der Richtung ein größerer Kraftakt, eine höhere Leistung ist, als von Anfang an auf dem richtigen Weg gewesen zu sein.

So weit Meines.

Nur, was ist im nahen Osten? Würde mein Kind bei lebendigem Leib verbrannt, wäre mein innerer Abstand gewiss zu klein, um meinem Handeln eine andere Richtung geben zu können.

Also wer dreht dort an den Stellschrauben?

Lose Enden, offene Fragen. Denkanstoß.


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