Donnerstag, Dezember 27, 2007

So oder so ist das Leben...

Dieser Tage hat mich in der öffentlichen Bücherei mal wieder ein Buch gefunden, so eins für einen Nachmittag, das wirklich ein Geschenk ist. "Federkleid" von Banana Yoshimoto, die ich bis dahin gar nicht kannte. (Wer's mag: Diogenes Verlag, ISBN 978 3 257 06579 4)

Hotaru kehrt darin voller Liebeskummer aus Tokyo in ihre kleine Heimatstadt zurück und trifft u.a. Rumi wieder, die inzwischen in einem Kinderhort arbeitet.

Eines Abends war ich bei Rumi. Sie hatte mich eingeladen, bei ihr zu übernachten. Ich hatte bereits geduscht und den Pyjama angezogen. Gemütlich saßen wir im Wohnzimmer und plauderten. Wenn Rumi gelegentlich das Fenster öffnete, strömte zusammen mit der kühlen Luft ein zarter, frühlingshafter Geruch herein.

"Übrigens, vor ein paar Wochen hat ein Junge bei uns ein Taubenküken aufgelesen. Er hat den Käfig mit dem Küken bei der Einganspforte aufgestellt und sich aufopferungsvoll um das kleine Wesen gekümmert. Wirklich aufopferungsvoll. Anstatt mit den anderen Kindern zu spielen, hat er die ganze Zeit das Küken umsorgt und es sogar zum Tierarzt gebracht. Der Junge liebte seine Taube über alles. Nicht nur die Taube, alle Vögel. Aber stell dir vor: Neulich hat ein Landstreicher die Taube gegessen."
"Gegessen?"
"Kein Scherz. Einer vom Fluss hat die Taube gestohlen. Hat sie gebraten und gegessen. Einfach so."
"Tja, jeder sieht die Welt mit seinen Augen. Für den Jungen ist die Taube ein Objekt grenzenloser Liebe, der Landstreicher hingegen sieht darin nur ein Stück Fleisch"
"Man möchte lachen und trotzdem tut es weh."
"Wehtun ginge ja noch - es bricht einem das Herz!"
"Schon, aber weil der Junge und der Landstreicher in so verschiedenen Welten leben, kann man vielleicht nicht mal sagen, wer recht hat. Man kann sich auf die eine oder andere Seite schlagen, doch die schmerzlichen Erfahrungen, die wir alle mehr oder weniger machen, kann man nicht ignorieren. Man muss die Gefühle ernst nehmen, diejenigen des Landstreichers wie die des Kindes. Wir können noch so lange über Gut und Böse philosophieren - was letztlich zählt, sind unsere Erlebnisse und Empfindungen im Alltag, mögen sie noch so klein oder unbedeutend erscheinen."
"Und was hast du ihm gesagt?"
"Der Mann sieht die Welt anders als du, aber deshalb darfst du dich nicht unterkriegen lassen. Wenn dir jemand etwas kaputtmacht, musst du halt wieder von vorne anfangen. Immer und immer wieder. Nicht aufgeben. - Ich wollte dem Jungen nichts vormachen."

Montag, Dezember 24, 2007

Ihr Lieben!

°
Eine
wirklich
richtig schöne
Weihnachtszeit
und jedem das, was
er sich von ganzem Herzen
wünscht.
Kvinna!

Freitag, Dezember 21, 2007

Niedlich!

Ein allseits bekannter Kafferöster bietet derzeit einen Plüschtiger an, der zum Staubwischen dienen soll. Angeblich ideal für Auto und Büro.
Also etwa an das Kind im Manne gerichtet?!

Oder doch zwecks Verniedlichung der hausarbeitenden Frauen?!

"Das bisschen Haushalt..."; war dieser Schlager

nicht von Gitte Haenning?

Piep!

Donnerstag, Dezember 20, 2007

Weihnachtshype - mal anders...

Hiermit oute ich mich.
Ich kriege gern Geschenke.
Und ich schenke gern.
Allerdings auch nur solche Geschenke, die passen.
Will heißen:
Ich verabscheue es, etwas um des Schenkens willen zu schenken.
Es muss was dahinter stecken.
DAS macht das Schenken manchmal schwierig.
Bis vorgestern kriegte mich noch gelegentlich die Panik,
weil ich noch nicht die Hälfte aller Heiligabendgäste
bedacht hatte.
So ein Morgen in der Stadt auf Geschenkejagd
kann Stress sein.
Besonders bei Ideenmangel.
Gestern habe ich mich zur Ruhe gezwungen.
Viele Geschäfte machen ja erst um zehn auf.
Das ist für mich schon fast mitten am Tag und irgendwie Unsinn.
Finde ich.
Also war ich um acht Uhr dreissig in der Stadt.
Erster Glücksmoment:
das zentrale Parken war für diesen Tag gratis
und ob der frühen Stunde
hatte ich
freie Stellplatzwahl.
Zweiter Glücksmoment:
ein entspanntes Frühstück im fast noch leeren Café,
lecker, guter Kaffee, auch nicht selbstverständlich,
und eine gute Tageszeitung.
Dann:
Intuitives Einkaufen.
Viel Gelaufe hin und her, ja!
Gelobt seien meine wunderbaren Wanderschuhe,
irgendwie kein Stress.
die Ideen kamen plötzlich ganz von selbst.
Aus dem Bauch, statt aus dem Kopf.
Und:
Der Wert eines Geschenkes hängt nicht
am Preisschild!
Ob etwas sechs oder sechzig Euro kostet,
ist für mich kein Entscheidungskriterium,
solange es Sinn macht, das Geschenk.
Alles erledigt und vor allem den Umstand genossen,
auf kurzem Weg immer wieder
Tüten ins Auto bringen zu können,
also auch kein Geschleppe.
Gute Strategie!
Hinterher:
Angemessenes Ausruhen!
Und ich freue mich auf Heiligabend.
Ein gemütliches Raclette-Essen
mit Leuten, die ich
WIRKLICH
mag.

Dienstag, Dezember 18, 2007

Advent, Advent...

Genau genommen ist dies nun eine Hommage an meinen Mann ;) der so eine Idee wie diese hier mal eben aus dem Ärmel schüttelt, um die in der Disziplin "Adventkalender schenken" verbissen wettrüstenden Omas auszubremsen.


Funktioniert seit ca. fünf oder sechs Jahren hervorragend.


Es sind dies zwei aus Holz ausgesägte Christbaumsilouetten, über Kreuz zusammengesteckt; dies ergibt vier Seiten, von denen jedes Kind eine belegt (Namensschild haltendes Engelchen inclusive) und dort 24 stiefelförmige Beutelchen vorfindet.


Außerdem trägt jede Zweigspitze eine Wachskerze, macht also 20 Flämmchen. Wir Eltern teilen uns eine Seite... macht 96 winzige eingeschraubte Messinghäkchen und 120 Beutelchen.


Zudem einen coolen Löscheinsatz mit Baumwolldecke meinerseits vor zwei oder drei Weihnachten...


Montag, Dezember 17, 2007

Bäume...

...und doch...ist es eigentlich nur einer....
(Wenn ich mir das so ansehe...diesen habe ich in der Schweiz fotografiert, aber hier, zu Hause, hätt' ich noch einige Kandidaten...mal sehen...! Ein bisschen 'was Grünes kann ja gar nicht schaden! Zur Zeit komm' ich mir ein bisschen vor wie Frederick, der kleine Mäuserich aus dem Bilderbuch von Leo Lionni ;)

Sonntag, Dezember 16, 2007

Zur Unterhaltung


Mein Traumauto; die Schweden nennen es "Sugga" , "Sau"

Donnerstag, Dezember 13, 2007

Weil ich so nachtaktiv bin heute...

...noch das hier! Und das ist sehr wichtig!

Ich glaub', mein Schwein pfeift! 8[

Die Bergtour, die ich am 20.11.2007 als ENTWURF gespeichert und HEUTE fertiggestellt habe, ist nun unter dem 20.11.2007 veröffentlicht. Das ist ja zum Piepen! Ich verlink' das mal!

Lilith, die Kindsmörderin (überarbeitet)

Von den Amuletten habe ich erst erfahren, als ich anfing, mich mit Lilith zu beschäftigen.
Sie wurden in die Wiege gelegt oder an ihr aufgehängt, um den Säugling vor Lilith zu schützen.

Lilith, die vielleicht in der Gestalt der eigenen Mutter an die Wiege tritt...

Das beruhigende daran, Lilith das Etikett "Kindsmörderin" aufzukleben ist, sie damit weit weg von sich selbst zu schieben.

"ICH würde DAS nie tun!"

Kindsmord ist verurteilenswert, da kann frau sich dann gleich behaglich zurücklehnen, da ihr selbst das fernliegt, muss ja mit ihr alles in Ordnung sein.

Fragt sich, ob das lebenslange Leid, das bei der Weitergabe des eigenen Verdrängten den Kindern eingepflanzt wird, besser ist als früher Tod.

Und doch!
Wer ist perfekt? Wer ist mit sich und seiner Vergangenheit wirklich völlig im Reinen? Wer hatte eine durch und durch glückliche Kindheit, ist heil und frei von jeder Anklage gegen die eigenen Eltern?
Wer?
Und wie viele von denen, die das von sich behaupten, sehen sich selbst gar nicht mehr und wissen gar nichts, weil sie zugemacht haben, in frühester Kindheit und großer Not.
Manche Wunden lassen sich leicht überwinden oder es lässt sich zumindest mit ihnen leben. Gar keine Frage. Nicht alles muss gleich Drama sein.
Es gibt keine Perfektion und wohin führte das auch?
Ja, ich gebe manche von meinen eigenen Beschädigungen ungefiltert an meine Kinder weiter. Ich habe gelernt, das zu akzeptieren. Ich bin mir dessen bewusst, ich mache mir nichts vor.
Und deshalb bin ich voller Zuversicht.
Es ging mir nicht um die Frau, die ihre fünf Kinder umgebracht hat.
Sensationsheische überlasse ich andern.
Es geht mir um den Widerhall dieser Tat, um das, was daraus gemacht wird.
Und was das über UNS aussagt.

Immer langsam...

Traf diese eilige Schnecke an der Isar... ich mag Schnecken. Ihre Häuser sind schön und sie haben eine Festung, wenn's nötig ist. Nein, Nacktschnecken kann ich nicht so gut leiden ;)

Dienstag, Dezember 11, 2007

Etwas verstehen...

ist nicht dasselbe wie "Verständnis haben".
Eine Frau, die ihre fünf Kinder tötet, mag manchen als Perversion der Mutterschaft gelten. Als etwas, das so fern von ihnen selbst ist, dass sie es nicht mehr sehen können. Manche mögen auch psychische Abwegigkeiten mit physischen Fehlern erklären können.

Worauf ich aber hinauswill, ist etwas ganz anderes.

Selbst linksliberale Atheisten können in sich den Bodensatz des Katholizismuns und das Gedankengut eines verdorrten Österreichers tragen. Denn was die Mutterschaft anbelangt, ist etwas seit Generationen so tief in Köpfen und Herzen eingepflanzt, dass es nicht mit Ideologien weggewaschen werden kann, die erst seit vielleicht dreißig Jahren gesellschaftsfähig sind.


Die Katholiken mit ihrer Maria als Urbild und Ideal der Mutterfigur, die sie hoch auf einen Sockel gestellt haben. Hoch, so hoch, dass KEINE drankommt. Die Nazis mit ihrem Mutterkreuz. Trautes Heim...

Mutterglück. Mutterliebe. Das ist etwas so Hehres, so Reines, dass ja jede Frau sofort in Glück und Liebe erstrahlen muss, die endlich ein Kind in ihren Armen hält. Schön für die, die das so erleben.

Aber wie viele sind da, denen es ganz anders ergeht. Die den Wurm in ihren Armen halten und sich fragen, was ist falsch mit mir oder was ist falsch mit diesem Kind? Die sich verzweifelt bemühen, glücklich zu sein und trotz vieler Versuche nicht drankommen an das schöne Bild auf der Babynahrungs-Werbung.

Ganz natürlich.
Aber das sagt ihnen keiner. Keiner hat Verständnis.
"Sei doch glücklich!" heißt die Parole. "Denn was gibt es Schöneres?" In ihren Ohren klingt das wie Hohn und zieht sich durch ihr ganzes
Mutterleben.

Ich habe hineingeschaut in meine Abgründe. Ich kenne sie. Und mache mir nichts vor.
MEIN Monster ist gebannt.

Weil ich ihm ehrlich ins Gesicht gesehen habe.

Sonntag, Dezember 09, 2007

Gedanken über eine psychisch kranke Frau...

Die Meldung läuft ja nun seit einigen Tagen durch die Medien.
Eine Mutter hat alle ihre fünf Söhne im Alter zwischen drei und neun Jahren umgebracht.
Gänsehaut bekam ich wegen Plön, das kenne ich ein bisschen.
Fünf Kinder.
Alles Jungs.
Zur Welt gebracht innerhalb von sechs Jahren.
Sechs Jahre lang war ihre Mutter quasi ständig schwanger.
Ich stelle mir vor, der Mann war wenig zu Hause?
Musste für den Unterhalt sorgen?
Ist vielleicht auch in die Arbeit geflüchtet...
Die Frau vielleicht viel allein mit den Kindern.
Windeln wechseln.
Stillen.
Hausaufgaben überwachen.
Kochen.
Diese Berge von Wäsche.
Am Abend der Mann der erste
Erwachsene, mit dem frau
an diesem Tag sprechen
kann...
Im 4. Lebensjahr steigt bei Jungs der Testosteronspiegel sprunghaft an,
habe ich mal irgendwo gelesen.
Und bleibt hoch bis zum Ende der Grundschule.
Dann fällt er wieder, bleibt niedrig.
Bis zur Pubertät.
Von Mädchen kennt man solche Hormonschwankungen nicht.
Aus einem niedlichen, dreijährigen Ja-Sager
wird plötzlich ein Querkopf,
der scheinbar aus einer Laune heraus
"Nein!" schreit, der
"Warum?" fragt bis zum Erbrechen.
Den frau mitunter von heut' auf morgen
nicht mehr wiedererkennt.
Mit dem sie Tag für Tag allein ist.
Es entspricht dem Alter des Kindes,
es ist gut und wichtig für seine Entwicklung
sich so zu verhalten.
Ja!
Aber Tag für Tag
mit fünf
solcher Exemplare
allein
zu sein....
Psychisch krank?
Wie gesagt, ich stell's
mir nur
vor.

Freitag, Dezember 07, 2007

Identität...

Der sicherlich vielen bekannte Dieter Nuhr hat sich einmal darüber mokiert, dass in allen Innenstädten bundes(welt?)weit die gleichen Ladenketten das Bild beherrschen, die Städte immer gesichtsloser werden.
Er tat das, in dem er erzählte, wie er am Telefon einem Freund den Weg zum verabredeten Treffpunkt anhand von Geschäften beschrieb:"An Tchibo und Lidl vorbei, bei Aldi links 'rein, da kommt eine Plus-Filiale und direkt dahinter ist der Italiener..." so ungefähr. Daran orientierte sich der Freund auch ganz wunderbar, aber sie kamen trotzdem nicht zusammen, weil der Freund sich aus Versehen in der falschen Stadt befand.
Im letzten Jahr hatte ich meinen Urlaub in Trier verbracht, 25 Jahre davor war ich das letzte Mal dort gewesen und war enttäuscht, weil die Stadt ihr Gesicht verloren hatte. (Bitte, liebe Trierer, nicht böse sein!) Die Fassaden der schönen Altstadt waren zugepflastert mit den allseits bekannten Firmengesichtern. So!
Angenehm überrascht hat mich dann dieser letzte kleine Hoffnunsschimmer hier (allerdings in einer Seitenstraße) im letzten Urlaub in Tölz, eine Marke, die sich der Fassade angepasst hat statt umgekehrt:

Wer die Kette nicht kennt, das ist ein Plus-Ableger, in dem Reste verramscht werden. Und normalerweise sehen diese Läden auch genau so aus: wie Ramsch-Läden nämlich! ;) Hier war jemand barmherzig und hat's ein bisschen getarnt.

Donnerstag, Dezember 06, 2007

Nachdenklich

Dem Fluss entstiegen... oder doch nicht...

Alles bewegt sich, es gibt keinen Stillstand, keinen Ruhepunkt. Dinge, die stagnieren, sind nicht in Ordnung, da steckt immer etwas Ungesundes dahinter. Dennoch braucht frau einen Pol. Den gibt es immer für eine gewisse Zeit, aber auch der ändert sich.

Im Moment ist mein Zielpunkt immer mein Bett. Der Abend, wenn alles getan, alles gesagt ist und ich zu meinen Büchern kann. Die meine Müdigkeit in die richtigen, sanften Kanäle leiten. Damit ich schlafen kann.


Letzte Nacht habe ich sehr heftig von Tölz geträumt und beim Aufwachen fiel mir wieder ein, dass ich einige Nächte vorher schon mal sowas Ähnliches geträumt habe. Irgendwas ist mit Tölz, eine Art unbestimmte Sehnsucht, dass es sich so umtreibt in mir.


Es beunruhigt mich nicht. Ich warte einfach mal ab, was kommt.

Montag, Dezember 03, 2007

In der Ruhe liegt die Kraft...


...und die habe ich heute gebraucht! Die ganze Grundschule ist heute mit Bussen zum Theater gekarrt worden und hat sich "Papageno spielt auf der Zauberflöte", eine kindgerechte Mozart-Aufführung, angesehen.


Das Stück war einfach klasse, Papageno war so hinreißend, dass ich gegen Ende bei seinem Duett mit Papagena einfach nur völlig haltlos weinen musste... bin wohl sehr dünnhäutig, heute.

Allerdings war es echt eine Leistung, diesen wuselnden Haufen Erstklässler beisammen zu halten, in den richtigen Bus zu kriegen, die richtigen Jacken und Mützen zuzuorden... :D ich hatte fast verdrängt, wie das mit so Idötzchen ist - nachdem meine Söhne schon im dritten und vierten Schuljahr sind, war das mit meiner Tochter nochmal eine neue Erfahrung. Uff!

Ansonsten ist das heute wohl eher ein Tag zum
Verkriechen... innerlich wie äußerlich...

Freitag, November 30, 2007

Bin heute...

...sehr kommunikativ. Gerade habe ich an sehr vielen Stellen im Internet meinen Senf verteilt. :) Mal sehn', was echot. Passend zu dieser losgelösten Mitteilsamkeit ein heiteres, leichtes Bild vom geliebten Schwarzkirschbaum aus dem April!

Mittwoch, November 28, 2007

Mein Mantra

Bei mir bleiben!
Konsequent
sein!

Dienstag, November 27, 2007

Intellektuelle Herausforderung!

Ich wohne in einem sehr alten Haus und habe mir nie Illusionen darüber gemacht, wer außer den mir bekannten Bewohnern noch so alles darin Quartier genommen hat. Deshalb konnte es mich eigentlich auch nicht überraschen, dass sich oben in den Schlafräumen eine Maus herumtrieb.

Lustig war nur, wie wir sie entdeckten: eines freien Tages wurde mein schlafender Gatte von einem Rascheln auf seinem Nachttisch geweckt und sah sich quasi Aug' in Aug' mit der kleinen Grauen. Sie hatte sich für die dort liegenden dicken Eicheln interessiert, die die Kinder ihrem Papa mal geschenkt hatten. :)

Nun gehört keiner von uns zu den Zeitgenossen, die bei einer solchen Entdeckung in Panik verfallen und sich ausmalen, der Kleinsäuger könnte ihnen des Nachts über die schlafenden Gesichter kriechen. Selbst wenn, so verursacht uns das keine Ängste.

Dennoch musste das Tier eingefangen und aus dem Haus befördert werden, ganz klar.

Eine Strategie musste her: in jedem Raum wurden Walnusskerne deponiert und die Türen angelehnt gelassen, um zunächst festzustellen, wo sich die Mitbewohnerin bevorzugt aufhält.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sie nur mein Mann gesehen. Aber sie bewies sehr schnell ihre Anwesenheit durch allmählichen Nussverzehr. So wurden also zwei Lebendfallen gekauft und an den neuralgischen Punkten deponiert.

Sie sind halkugelförmig, aus Kupferdraht, haben einen Holzboden, zwei sich verjüngende Einstiege, deren Enden offene Drahtspitzen sind und eine Blechklappe an der Seite zur Befreiung der Delinquentin. Zunächst nahmen wir wieder Nusskerne als Köder, aber die verschwanden gemeinsam mit der Maus!

Hm.

Vielleicht, so dachten wir, hat sie die Kerne von außen irgendwie durch's Gitter geangelt. Eine allseits bekannte Nuss-Nougat-Creme sollte das Angeln schwieriger machen. Aber da sie vollständig herausgeleckt wurde, war nun klar: die Maus spazierte ungehindert in die Falle hinein und auch wieder hinaus!

Also suchte ich den örtlichen Raiffeisenmarkt - im Volksmund "die Genossenschaft" ;) - auf, um eine andere Lebendfalle zu besorgen. Mit wem ich auch sprach, "Töten!" war die einhellige Meinung.

Aber ich sah das Ganze sportlich! Nutella versagte, weil die neue Falle mit einem Köderdorn ausgestattet war, von dem es heruntertropfte. Da brauchte die vierpfötige Diebin es nur vom Boden zu lecken und konnte hinausspazieren, ohne per Dorn den Schließmechanismus auszulösen!

Grübelnderweise spießte ich einen duftenden Dominostein auf den Dorn.



Das war das Ergebnis.

Donnerstag, November 22, 2007

Integration!?

Immer wieder beschleicht mich skrupelhaft dieses Gefühl, in einer wohlbehüteten, gutbürgerlichen Blase zu leben, in die wenig eindringt von den rauhen Realitäten, mit denen diejenigen sich herumschlagen, die vom Schicksal weniger begünstigt sind als ich.

Klartext: He, es geht mir saugut und es erschüttert mich total, wenn ich sehe, was für menschliche Katastrophen im Kleinen oder auch im Großen um mich her geschehen. Es macht mich völlig perplex, was es alles gibt!

Polen ist in der EU. Das bedeutet, dass ein polnischer Familienvater, der eine gesicherte Arbeitstelle in Deutschland nachweisen kann, ohne weitere Umstände mit seiner Familie herziehen kann. Daran ist ja auch nix Verwerfliches.

Aber vier Tage nach dem Herzug kann sein sechsjähriger Sohn, jüngstes seiner drei Kinder, ohne ein Wort deutsch zu sprechen in die hiesige Grundschule eingeschult werden. Über drei Monate können vergehen, in denen die Schule mit den Eltern Kontakt aufzunehmen versucht, was immer wieder daran scheitert, dass niemand in der Familie auch nur ein Wort deutsch spricht.

Da ist niemand, der die Familie mal an die Hand nimmt und sagt, passt mal auf, wenn ihr hier leben wollt, habt ihr folgende Möglichkeiten, deutsch zu lernen und das ist mal das A und O.

Die Direktorin der Grundschule begnügt sich damit, der Mutter mit Händen und Füßen mitzuteilen, sie solle die hiesige VHS besuchen. Dass diese vielleicht das Geld dazu nicht hat, kommt ihr nicht in den Sinn.

Alle Informationen, die man bekommen kann und die einem bei der Integration helfen könnten, gibt es nur auf deutsch, bestenfalls mal auf englisch und vielleicht auf türkisch. Das war's.

Ständig kommt es zu Missverständnissen und Schwierigkeiten, weil keine gemeinsame Sprache da ist. Und allem Anschein nach gibt es an der ganzen Schule (15 Klassen, 385 Schüler) nur ein einziges Kind mit dieser Problematik. Der Ausländeranteil ist überhaupt gering und die andern sind alle mindestens ausreichend, wenn nicht sogar sehr gut integriert.

Na ja, nachdem ich die Probleme erfahren habe, habe ich mal ein paar Dinge ins Rollen gebracht. Ich will mir hier nicht selbst auf die Schulter klopfen, aber mal mitteilen, dass ich nicht nur gemotzt, sondern auch etwas unternommen habe. Mit der Schule, mit dem Integrationsbeauftragten unserer Stadt und so weiter. Gelobt sei das Internet, mich zu informieren war eigentlich einfach.

Was bleibt, ist das Kopfschütteln, dass so etwas möglich ist. So, wie sich das jetzt darstellt, sitzt die Mutter möglicherweise allein zu Hause - die älteren Kinder sind an weiterführenden Schulen und ich hoffe, dass sich von dieser Seite bald mal auch etwas bewegt - und kann sich nicht helfen.

Wer schon mal in einem fremden Land, dessen Sprache er nicht spricht, Urlaub gemacht hat, kann sich vielleicht das Unbehagen vorstellen. Ich jedenfalls habe mich in Spanien und in Schweden hie und da wie die letzte Idiotin gefühlt, weil ich die Sprache nicht sprach.

Und nun übertragt dieses Unbehagen aus dem Urlaub mal gedanklich in euren Alltag, in das Land, in dem ihr lebt. Grusel. Einkaufen. Telefonieren. Ämter. Vermieter. Arbeitgeber. Kollegen. Und die Sprache zu lernen, kostet Geld, das ihr vielleicht nicht habt. Dass es staatliche Förderung und Hilfen gibt, sagt euch keiner.

Ich finde diese Vorstellung einfach unerträglich.

Meine Freundin M. meinte lakonisch: "Das ist doch normal. Solche Kinder gehen unter!" Das darf doch nicht wahr sein!

Aber anscheinend bin ich ganz schön naiv.

Dienstag, November 20, 2007

Den Berg 'rauf!

Ich habe Geduld gebraucht, um diese Fotostrecke hochzuladen; ich denk' immer, wenn 'was gar nicht klappt an der Maschine, dann soll's eben nicht sein, ist nicht der rechte Zeitpunkt. Und, voilá, heute habe ich's nochmal versucht, es ging wie geschmiert.
Dies ist meine Tour mit Sam den Brauneck hinauf. An dem Parkplatz haben wir uns getroffen.
Die kegelförmige Demmelspitze kann frau hier gut sehen; für die braucht's aber etwas mehr Gerät als Wanderschuhe und Rucksack.In der Ferne ist das Paradies zu sehen..."Schandfleck!" fand Sam...sah auch echt wüst aus, wo dies Gerät hier stand.Die Demmelspitze scheel von der Seite...Rauf......und immer......noch raufer...
Und hier mal BLAUER Enzian!Mal ganz ehrlich: in den ersten fünfzehn Minuten mit Sam auf dem Weg habe ich gedacht, himmel, ich werde nie oben ankommen, ich hab' ja jetzt schon Seitenstiche! War mir das peinlich! Aber ich habe es doch geschafft, ich denke, ohne mich allzusehr zu blamieren. :) Bloß auf den letzten Metern machte Sam mir unmissverständlich klar, dass meine Verfassung und die herannahende Dämmerung es verböten, auch zu Fuß hinunterzusteigen. Nun wäre eigentlich die letze Seilbahn hinunter schon weg gewesen. Da hat Sam mich bei DIESER Aussicht auf's Karwendel deponiert und ist in die Station geflitzt. Keine Ahnung, wie sie den Fahrer überzeugt hat und wie ich die drei Stufen in die Seilbahn noch geschafft habe. Aber jedenfalls wurden wir dann noch abgeseilt und haben unten hervorragend zu Abend gegessen :)
Wie diese schlafende Göttin heißt, habe ich leidernatürlich vergessen. Aber sie ist das Sahnehäubchen: Hm.
Das hat mir jetzt sehr gut getan, mit diesen Bildern zu arbeiten.
War sehr intensiv.
:0)

Freitag, November 09, 2007

Keine Sorge!

Es geht mir gut! Ich kreisel' nur grad' woanders 'rum! :)



Nein, nicht im Buddhismus, auch wenn das Bild den Eindruck erweckt. Aber es gibt gut meine derzeitige Gemütslage wieder. Daher bin ich auch wenig im Blogversum zur Zeit.

Dienstag, Oktober 23, 2007

....


In meinem Urlaub in Bad Tölz habe ich mich viel damit beschäftigt, die Isar 'rauf und 'runter zu laufen und ihr dabei so nah wie nur möglich zu sein. An einem Tag, ich glaube, ich ging die Isar Richtung Lenggries, hatte ich schon einen ganz gestreiften Blick von all' den Steinen auf die ich geschaut hatte und konnte doch meine Füße nicht vom Wasserrand abwenden.
Am gegenüberliegenden Ufer waren gelegentlich inselartige Kiesbänke und kleinere Buchten, ein bisschen wie eine Auenlandschaft. Das flachere Wasser war klar, die Flussmitte hatte dieses irrsinnige Türkis.


Es war ein bedeckter Tag. Ich war allein und lief und lief und lief. Ganz in mich selbst versunken, Gedanken streiften mich nur, wie Wasser, das vorüberfließt.

Und dann kamen mir die Tränen. Ich freute mich, ich war so erleichtert, so glücklich:

Alles war da; ich war in allem und alles war in mir.

Montag, Oktober 22, 2007

Bald ist St. Martin...


...und in diesem Jahr haben wir eine ganz ausgefallene Laterne auf unserem Zaun! :D

Freitag, Oktober 19, 2007

Angreifbarkeit


Ich glaube, an diesem Kegel ist gut zu sehen, wie systemathisch der Mann vorgegangen ist. Er hat von Hochwasser zu Hochwasser dazugelernt. Irgendwann hat er z.B. herausgefunden, dass die Steine nicht so leicht auseinanderrutschen, wenn er ihre Oberfläche mit Spülmittel reinigt - also JEDEN EINZELNEN STEIN gründlich abseift. Dann sind sie befreit von allem, was glitschen könnte.
Ich frage mich, wie er es mit so unregelmäßig geformten Steinen hinbekommt, den Kegeln Oberfläche zu geben, in die die Isar kaum noch hineingreifen kann. Sprich: die Dinger bleiben stehen. Fragile Figuren wie das Gebilde mit dem Vogelstein sind einfach von einer "Festung" umgeben und haben so auch eine Chance, bei Hochwasser stehen zu bleiben!

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Isarsteine!


Als ich zwischen diesen Gebilden mit offenem Mund herumlief und ihre Zahl nicht begreifen konnte, dachte ich: "Was für eine Wahnsinnsarbeit!" und "Das nächste Isarhochwasser reißt alles wieder um!"



Ich schwöre, da war keinerlei "Bindemittel" zwischen den Steinen!

An dieser Stelle musste ich das unmittelbare Flussufer verlassen, weil die Böschung hier wieder bis ans Wasser reichte. Auf dem kleinen Pfad, der zum regulären Uferweg zurückführte, sah ich dann ein Hinweisschild: "Klein Kairo".


Der Rest lässt sich googeln. ;)

Schwerkraft?

Es ärgert mich, dass die Bilder in den Posts sich mal durch draufklicken vergrößert ansehen lassen, mal nicht. Jedenfalls habe ich hier nochmal eine Nahaufnahme von der andern Seite des Steinvogels aus dem unteren Post!

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Genieße die Stille...


Während ich am Rechner sitze, läuft im anderen Fenster das hier. Jo. Ruhe. Ich entrümpele das Haus. Von oben bis unten. Mit Textilien habe ich angefangen, die Brockensammlung in der Gemeinde kommt mir grade Recht. Dann sind die Zimmer des Grauens 'dran und noch einige andere Dinge.


Zimmer des Grauens? Das ist so: nachdem meine Schwiegermutter vor nun 12 Jahren gestorben, mein Schwiegervater zu seiner neuen Liebe gezogen ist und wir mit unserem Erstgeborenen das Haus übernahmen - was wiederum 9 Jahre her ist - waren die beiden Zimmer ganz hinten im Bau sozusagen übrig und da wurde dann erst mal alles 'reingeschoben, was aus dem Weg musste.




Hier war ja noch alles drin, als wir einzogen: die Möbel meiner Schwiegereltern, die komplett bestückte Einbauküche und alle Stauräume waren mit IRGENDWAS gefüllt (1 Keller, 2 Dachböden, 3 Garagen, 4 Schuppen) und wir brachten selbst einen kompletten Hausstand mit! Mein Schwiegervater war wohl selbst etwas hilflos angesichts der riesigen Menge der angesammelten Gegenstände der Gattung "Kann-man-immer-nochmal-gebrauchen-und-frisst-ja auch-kein-Brot". Anfangs habe ich mich nicht mal getraut, die RIESIGEN Spitzengardinen meiner Schwiegermutter zu entfernen. Monatelang waren sie nur auseinandergeschoben.


Ist ja jetzt nicht so, dass wir nie entrümpelt hätten. 1500 kg gingen in Container, Möbel nach und nach auf den Sperrmüll. Es war ein Kampf für mich, ehrlich, aber ich wär' nicht Kvinna :) wenn ich jetzt nicht noch 'was Positives nachschöbe. Viele Dinge waren schon da, die wir andernfalls hätten anschaffen müssen: Gartenmöbel. Gartengeräte. Ein Rasenmäher! Porzellanservice und Bestecke reichlich, für Feiern, für Gäste. Eine Aussteuertruhe von 1830... Familienstücke und auch Praktisches. Die Schneidemaschine!




Ich tät' mal sagen, nachdem ich anfangs ziemlich paralysiert war - fühlte sich an, als sei ich bei meinen Schwiegereltern eingezogen und nicht in UNSER Haus - habe ich die Räumlichkeiten nach und nach zu meinen gemacht.


Hm. Jetzt bin ich schon wieder in die Vergangenheit geraten.

Na jedenfalls, die beiden Zimmer hinten im Haus habe ich vor einigen Jahren mal nutzbar gemacht, Regale aufgebaut, Freiraum geschaffen. Wollte da bügeln, z.B., Platz haben zum Wäschefalten... war aber nix. Irgendwie waren die Räume innerhalb einiger Monate wieder voll mit Zeugs. Die Kinder waren noch kleiner, im Zuge des neuen Anbaus wurden Spielsachen dort zwischengelagert, also waren irgendwie auch plötzlich die Kinder da drin und wühlten herum.

Irgendwann habe ich resigniert und fing auch an, alles, was unter den Füßen weg musste, "mal eben" da 'reinzuschmeißen, Tür zu, nicht drüber nachdenken, JETZT nicht.

Auch sonst gibt es noch hie und da kleinere und größere Mistecken. Tja, mit den Textilien bin ich gerade dabei, den neunten Sack voll zu machen. Pause!



Danach werde ich mir den übrigen Kram vornehmen, meinen schönen, großen Bus damit voll machen und zur Deponie fahren. Uff. Sollte mir letzeres nicht gelingen - das Projekt geht mit Sicherheit über einige Tage hinaus - werde ich einen Container bestellen.

Ich bin fest entschlossen, noch einmal gründlich aufzuräumen.

Freitag, Oktober 12, 2007

Mutterfreuden - oder: Da liegt noch Arbeit vor mir :)

Vorgestern motzte meine Tochter am Abendbrottisch herum, weil ihr Töpfchen mit grober Schmierwurst leer war und ob ich die wohl vergessen hätte, einzukaufen??

Geduldig erklärte ich ihr, dass ich noch nicht einkaufen war, da meine Wocheneinkäufe idealerweise Donnerstags stattfinden. Woraufhin sie meine Geduld mit mehr als fünfminütigen Überlegungen bezüglich des zu wählenden Brotbelages strapazierte...

Gestern nun im Supermarkt schnappte ich en passant so grade noch die richtige Dose und trug sie brav nach Hause. Sitzend am Esstisch präsentierte ich meiner Tochter dann die Beute voller Erfüllungsfreude - ICH SCHAF, ICH!

"GESTERN wollte ich die, nicht HEUTE!" schrie meine SECHSjährige Tochter mich daraufhin an. Worauf ich sie umgehend ins Kinderzimmer beförderte mit der unmissverständlichen Aufforderung, sofort schlafen zu gehen.

Was sie mir damit quittierte, dass sie ins Bett pinkelte.

Sonntag, Oktober 07, 2007

Urlaubsimpressionen- überarbeitete Version!

Irgendwas ist mit diesem Post; mir wird er nie ganz angezeigt und da er auch sachliche Unrichtigkeiten enthält, räume ich mal auf:
Oben die Isar im Mittagssonnenschein von der Tölzer Brücke aus flussaufwärts fotografiert; farblich hat's was karibisches, oder? Unten ein Bild, dass ich in Lenggries aufgenommen habe
und das IST der Brauneck mit der gut sichtbaren, jedoch von mir nicht bestiegenen Demmelspitze. SO!

Das Zimmer war wirklich gemütlich. Da das Hotel von 1906 und seither immer im Besitz derselben Familie ist, liegt die Vermutung nahe, dass das hier noch die Originalmöblierung von damals ist - ganz glaube ich das aber nicht! Denn die Einrichtung verströmt Antikcharme, nicht den Geschmack von altem Zeug, das acht- und lieblos stehen gelassen wurde. Und marode und wurmstichig mit schiefen, schlecht schließenden Türen und Schubladen ist mir soooviel tausendmal lieber als neu, gelackt und geschmeidig! Es war einfach ein richtiges Zuhause. Und das braucht Frau in der Fremde - schon! (Und das Bad ist ziemlich sicher aus den Achtzigern des vorigen Jahrhunderts :)


Aussicht vom Balkon:


Isar am Abend, von der Brücke aus flußabwärts fotografiert:




Tölz by night!


So, und auf dem unteren Bild sieht man das altehrwürdige Metzgersbräu, wie Sam folgerichtig kommentiert hat - und offenbar habe ich ihr nicht gescheit zugehört. Das Ding ist nicht zu verkaufen! Bemerkenswert ausserdem der Kirchturm - das ist NATÜRLICH nicht der einzige in Tölz und in meiner ersten Nacht hat mich das mehrmalige nächtliche Läuten jedes Mal geweckt. Ab der zweiten Nacht war die Information abgespeichert und ich kann's nicht anders sagen, ich schlief TATSÄCHLICH göttlich in Bad Tölz ;)

Das Wetter war nur am Sonntag, dem Tag meiner Ankunft und dem darauffolgenden Montag, dem Tag der Brauneckbesteigung so sommerlich-vollmondig ;)
Aber ich hatte die richtigen Klamotten eingepackt und daher machte mir die Feuchtigkeit von oben nicht wirklich etwas aus....