Donnerstag, Februar 25, 2010

Schweiß, Feuer, krachende Gitarren...

...scheint, ich pubertiere grad' nochmal! Egal! Zur Zeit kann dies nicht laut genug sein für mich. Und für die Aberer: an Texten habe ich mir zu Gemüte geführt, 'was zu kriegen war - ich habe nichts, nichts Rechtsradikales gefunden, nicht die Spur davon. Aus berufenem Munde weiß ich, dass Rammstein schon immer wohlweislich die Nähe der Onkelz gemieden hat.
Allerdings: längst nicht alle Texte bringe ich den Kindern zu Gehör. Gefährlich sind die Worte hie und da... mir sind sie freilich gefährlich gut!!!

Montag, Februar 15, 2010

Für die Katz'...

Im Juni wird sie zwölf Jahre alt, die Katze Cleo. Vor ein paar Wochen streifte mich der Gedanke, was sein wird, wenn sie mal nicht mehr da ist. Die Kinder sind mit ihr aufgewachsen. Meine Schwägerin war mit dem Hausbau beschäftigt, als sie die Katz' in ihrem zukünftigen Garten fand. Weil sie selbst eine gehandicapte Katze namens Else hatte, die auf Artgenossen sehr böse reagierte, suchte sie jemanden, der die damals winzig Kleine adoptiert. So kam sie zu uns.
Als Else sehr betagt starb, traute Cleo sich allmählich auch zur Schwägerin nebenan und wurde schnell zur "Teilzeitkatze". Schwager und Schwägerin wollten keine eigene Katze mehr, die Zeit fehlte und der Gedanke, noch einmal soviel Tierarztkosten berappen zu müssen wie für die chronisch kranke Else tat ein Übriges.
Naja, Cleo ist schon "drüben" genauso zu Hause wie bei uns. Futter und ein sauberes Katzenklo kriegt sie da auch. Aber regelmäßige ("Flohzeug", Wurmkur") und außerordentliche Tierarztkosten (Sterilisation, OP wegen abgebrochenem Reißzahn, Antibiotika wegen hohem Fieber aufgrund einer Blasenentzündung, Homöopathie gegen Arthrose) habe ich bezahlt, es ist ja meine Katze.
Einmal meinte meine Schwägerin, ich solle mit der Katze zum Arzt gehen, weil ihre Augen so tränten und ich sprach:"Ich hab' aber keine Lust dazu!", da war sie leicht pikiert. Die Tränerei hat sich nach einigen Tagen von selbst erledigt.
Ehrlich, ich hab' da einen Zwiespalt: zum einen will und kann ich nicht ertragen, dass es meinem Tier schlecht geht, ich tät's im Zweifel auch nicht elend verrecken lassen. Auf der anderen Seite weigere ich mich zu glauben, dass es wirklich gut ist, z.B. bei einer chronischen Erkrankung den Stress regelmäßiger TA-Besuche und täglicher gewaltsamer Medikamentengaben sozusagen noch obendrauf zu packen.
Das kann doch keine lohnenswerte Lebensqualität sein für ein Tier?
Es mag makaber klingen, aber ich weiß, dass es im Zweifel AUCH eine finanzielle Obergrenze gäbe für mich, ohne dass ich sagen kann, wo sie im Abwägensfalle genau läge.
Schwägerin jedenfalls hat für Else damals nicht wenige Hunderter gelassen. Damit sie an einer langen Leine im Garten sitzen konnte. Auf einem Auge blind, stocktaub und schwerst nierenkrank, sehnsüchtig in die Freiheit schauend...
Ja! Und nun ist Cleo krank. Der furchtbare Husten, der meine Schwägerin nächtelang wachhält, den ich nicht bemerkt habe, weil ich die Katz' nachts nicht in meine Hörweite lasse, mit drei Kindern habe ich wohl andere Prioriäten... der Husten jedenfalls beruht, meine Schwägerin wusste das natürlich und hat sich's per Videomitschnitt - in der Praxis hustet das Tier ja nicht - von der Tierärztin bestätigen lassen, auf einem Herzleiden.
Nun kriegt Cleo also Herz- und Entwässerungstabletten und Antibiotika, morgen fährt die Schwägerin nochmal mit ihr zum Arzt. Und ich soll doch nun endlich mal den Zahnstein wegmachen lassen bei meiner Katze, das ist ein übler Entzündungsherd und KANN Ursache sein für solche Geschichten wie diese hier.
Ich mag meine Schwägerin. Wirklich.
Aber ich ärgere mich furchtbar. Ich weiß nur nicht, worüber am meisten.

Sonntag, Februar 07, 2010

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Ich schieb alles immer vor mir her, aber ich hör damit auf....morgen!