Mittwoch, Januar 26, 2011

Was mich gerade anspringt...

Vor über dreißig Jahren, im Kinderkleiderladen.
Meine Mutter:"Möchtest du lieber den blauen oder den roten Pullover haben?"
Ich:"Lieber den Roten!"
Meine Mutter:"Ach, nimm' mal den Blauen!"

Sonntag, Januar 23, 2011

Aus gegebenem Anlass...

...muss ich mal kurz über RFID referieren; wie dem vorigen Post zu entnehmen, enthält mein neuer Büchereiausweis einen kleinen Transponder, der imstande ist, sich sozusagen per Funk dem entsprechenden Lesegerät gegenüber erkennbar zu machen.

Ich kam ins Grübeln und belas mich. Grejazi hatte dazu auch noch 'was zu sagen.

Dieses Dings in der Plastikkarte hat keine Energiequelle, kann also gar nicht permanent funken. Es ist vielmehr so, als riefe das Lesegerät:"Ist da wer?" und der Transponder täte erwachen und riefe:"Ja, hier, ich!"

Es kann nun sein, dass der Transponder bloß eine Nummer schickt, unter der das Lesegerät in einer entsprechenden Datenbank Informationen über mich findet. Wäre ja sicherer. Außerdem spricht "mein" Transponder nicht unbedingt mit jedem Lesegerät. Könnte mich auch beruhigen.

Jedenfalls streu' ich wohl nicht unwissentlich permanent Informationen über mich wild in der Gegend herum.

An meinen Formulierungen ist zu erkennen, dass ich dem Braten dennoch nicht vollständig traue. Rein technisch betrachtet ist es aber echt faszinierend...

Donnerstag, Januar 20, 2011

Begegnung der dritten Art oder so...

Meine schöne Heimatstadt hat nun eine neue Bücherei. Hochmodern. Die alte war urgemütlich, aber ein wirtschaftlicher Totalschaden, allein schon hinsichtlich ihrer Beheizbarkeit.

Ein Zeitungsbericht vor einigen Wochen verhieß nix Gutes: das neue Gebäude sei ungemütlich. DAS fand ich bei meinem ersten Besuch heute gar nicht - zumal es neben einem göttlichen kleinen Cafe im Erdgeschoss noch immer viel luftiges Tageslicht im neuen Haus gibt.

Aber zweierlei bemerkenswerte Erlebnisse hatte ich. Zunächst das weniger Erregende:

Ich:"Sind die DVD's alphabetisch geordnet?"
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FfMuI):"Die sind gar nicht geordnet."
Ich (entsetzt):"Muss ich die ALLE durchgucken, wenn ich einen Film suche??"
FfMuI(heftig):"So viele sind das doch gar nicht!"
Ich (zögernd):"Nnajaa..."
FfMuI (aufgeräumt):"Ich seh' mal nach, ob der Film nicht verliehen ist, damit Sie nicht umsonst suchen." Nachsatz (leicht pikiert): "Hätten Sie reserviert, hätten WIR ja für Sie gesucht..."

Nein, der Film war nicht verliehen. Also ging ich systematisch vor. Eine beiläufige Feldzählung und Hochrechnung ergab, dass es sich um etwa sechshundert durchzuschauende Exemplare handelte. (Ich hatte Glück - das gesuchte Stück war ca. das einhundertfünfundneunzigste, das ich erkramte....).

Das zweite Erlebnis war bedenklicherer Natur:

Bei meiner Suche hatte ich noch einen weiteren Film gefunden und ging neugierig zur "Selbstverbuchung". Mehrere schlichte Podeste, großzügige Ablagefläche vor ebensolchem Display.

Die Filme nebst Handtasche ablegen und den Bildschirm taxieren war eins. Ja. Da stand dann sinngemäß: "Ausleihkonto Frau Kvinna Krawall, Film A, Film B, Ausleihen?"

Huppsela.

Okay, die Filme haben einen Chip. Aber ich hab' doch keinen. Also fragte ich fassungslos die nächsterreichbare FfMuI, woher die Maschine denn wisse....? Na, die lese meinen Leihausweis, wurde mir erklärt. Ja, aber wie denn??

Die Antwort, hört und staunt, war: "Mit Licht!" Neee. Kann nicht. Kann mir keiner erzählen. Infrarot funktioniert schon nicht, wenn was dazwischen ist. Und mein Ausweis hatte definitiv in meinem Portemonnaie in meiner Handtasche gesteckt.

Ich bin nicht technikängstlich wegen Strahlung oder so, beileibe nicht, aber Licht, "dat gibbet nich'!" Also, liebe FfMuI? (Fingertrommel auf der Theke). "Die haben uns das so erklärt!" Aha. Die Frage, wer "die" sind, ließ ich mal ungeklärt im Raum stehen und beschloss, mich im Web klüger zu machen.

"Es gibt auch noch eine Broschüre dazu!" meinte die FfMuI und drückte mir einen Vierseiter in die Hand. "Ah ja, danke!"

Ich lachte noch, als ich mein Auto bereits erreicht hatte.

(Bei dem Papier handelte es sich übrigens um eine Erläuterung zu einer bereits letzte Woche beendeten Fotoausstellung im Foyer des Gebäudes. Und Wikipedia weiß, was die FfMuI nicht wusste!)

Samstag, Januar 01, 2011

Ein gutes...

2011 allerseits! Was auch immer die Astrologie dazu sagen mag...

Winter am Niederrhein...

Sonne im Gasometer!
Ersteres gibt's im neuen Jahr wohl noch reichlich, letzteres hat seine Zelte vorgestern endgültig abgebrochen.